Aachen - Das Warten hat ein Ende: Kinder freuen sich über Balancierparcours

Das Warten hat ein Ende: Kinder freuen sich über Balancierparcours

Von: Nina Krüsmann
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Kommt ohne Fallschutz aus: Zwei Jahre lang haben die Grundschüler an der Reumontstraße auf ein Spielgerät auf dem Pausenhof warten müssen, nun ist der Balancierparcours fertig. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Die Freude war groß bei den Mädchen und Jungen der Grundschule an der Reumont­straße: Endlich haben sie wieder eine neue Möglichkeit, gemeinsam an der frischen Luft zu toben. Und so war die Eröffnung des neuen Balancierparcours auf dem vorderen Schulhof ein großes Fest für die ganze Schulgemeinde.

„Vor zwei Jahren war das Klettergerüst aus Sicherheitsgründen von der Stadt abgebaut worden, nachdem ein Unfall passiert war. Nur der defekte Fallschutz blieb zunächst übrig, dann wurde auch dieser entfernt“, blickte Schulleiterin Marie-Liesel von Korff zurück.

Die Vorsitzende der Schulpflegschaft, Nicole Chrétien, sowie Daniel Bertram, Vorsitzender des Fördervereins der Schule, haben gemeinsam mit vielen engagierten Eltern überlegt, wie man neue Spielmöglichkeiten schaffen kann. „Und das möglichst zeitnah und kostengünstig“, betonte Bertram. Schließlich konnte man die Jugend- und Kulturstiftung der Sparkasse Aachen für eine großzügige Unterstützung gewinnen. „Die Förderung für Kinder vor Ort ist unser großes Anliegen, und es macht Spaß zu sehen, wie die Mädchen und Jungen sich freuen“, sagte Geschäftsstellenleiter Ralf Plum von der Sparkassenfiliale an der Karmeliterstraße. Die Stiftung spendete 3750 Euro.

Modular erweiterbar

Mutter Julia Zeh hatte im Vorfeld mit anderen Eltern nach möglichen Spielgeräten Ausschau gehalten. „Jetzt gibt es endlich eine neue Möglichkeit, sich auszutoben: einen Balancierparcours. Ein neues Klettergerüst hätte mit rund 20.000 Euro veranschlagt werden müssen. Den günstigeren Geschicklichkeitsparcours konnte die Schule stemmen, und er ist sogar modular erweiterbar, das heißt kein festes Gerät, sondern ausbaufähig“, erklärte Zeh.

Dass Eltern und Sparkasse sich zum Wohl der Kinder gemeinsam engagiert haben, freut sie besonders. Insgesamt 4900 Euro brachte die Schule zusammen: Die Kinder hatten eine Tombola veranstaltet und gebastelt sowie auf einem Sommerfest um Spenden geworben.

Der Balancierparcours ist eine Schenkung an die Stadt, was die Grundbedingung dafür ist, dass die Geräte einer regelmäßigen Wartung und Instandhaltung unterzogen werden. Und das Gerät, das ohne Fallschutz auskommt, ist auch für Kinder aus der Nachbarschaft da, denn der Schulhof ist nachmittags und an Wochenenden öffentlich zugänglich. Ein Tor gibt es nicht. „Wir wünschen uns, den Schulhof weiter neu zu gestalten“, betonte Schulleiterin Marie-Liesel von Korff. Es soll noch schöner werden an der Reumontstraße. Sie ist überzeugt: „Der neue Balancierparcours stiftet für unsere Schüler eine hohe Identifikation, was einen sorgsamen Umgang fördert.“

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