Das „Lachof(f)en“ bietet ein dreigängiges Comedymenü

Von: Joel Teichmann
Letzte Aktualisierung:
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FOTO: HARALD KRÖMER DATE: 17.09.2014 werben für den Comedy Lachof(f)en im Oceans, v.l. Udo Wolff, Ivanna Mironenko,Mirja Steels, Liza Kos JOB : Comedy 2

Aachen. „Das ist eine Veranstaltung für alle, die an Comedy interessiert sind.“ Und damit spricht sie sowohl über den Platz auf der Bühne als auch über den davor. Also über die beiden Personengruppen, die für einen guten Comedy-Abend wichtig sind: das Publikum und die Künstler.

Mirja Steels ist die Lebensgefährtin von Kai Keßler. Und ihm gehören die Kneipen Sowiso und Ocean in der Pontstraße. Dort fand kürzlich die erste offene Comedy-Bühne in Aachen statt. Das Projekt nennt sich „Lachof(f)en“, bei dem jeder Freiwillige auf die Bühne gehen und versuchen kann, die Gäste zum Lachen zu bringen. Dabei dürfe sowohl die klassische Stand-Up-Comedy als auch lustige Texte oder Musik verwendet werden, erklären die Veranstalter. Einzige Voraussetzung: Hauptsache lustig. Ansonsten benötigten die Anfänger keinerlei Erfahrungen in der Comedy-Branche.

Moderiert wird der Abend von Ivanna Mironenko, die seit zweieinhalb Jahren selbst als Comedian auf der Bühne steht. „Jeder kann aufstehen und einen Witz erzählen“, erläutert die russisch-deutsche Entertainerin ihr Konzept, das wie eine Speisekarte funktionieren soll. In der sogenannten „Vorspeise“ bekommen Freiwillige fünf Minuten Zeit auf der Bühne, die Zuschauer zu amüsieren. Als Belohnung winkt neben Gelächter und Applaus mitunter auch ein Freigetränk. „Tell a gag – get a drink“, nennen die Veranstalter dieses Prinzip.

Danach folgt das „Hauptgericht“, das aus den Auftritten erfahrener Komiker besteht. Die Gäste dürfen sich auf populäre Kabarettisten wie Liza Kos oder Udo Wolff freuen, der momentan mit seinem Programm „Warum immer ich?“ in vielen Städten unterwegs ist. Er hebt hervor, dass dieses Projekt nicht nur für Newcomer und Menschen, die auf der Comedy-Bühne etwas ausprobieren wollen geeignet ist: „Auch für erfahrene Profis bietet dieses Konzept die Möglichkeit, für das aktuelle Programm zu üben oder neue Ideen zu testen.“

Den Schlusspunkt, den „Nachtisch“, setzt ein Überraschungsgast, der die Menschen mit besonderen Fähigkeiten erheitern will. Von einem Bauchtänzer über einen Zauberer bis zu einem Jazzsänger ist dabei alles denkbar.

Freier Eintritt

Das Konzept wurde auch schon in Düsseldorf umgesetzt. Anders als in der Landeshauptstadt gibt es in Aachen jedoch einen freien Eintritt. „Die Show soll zum Sowiso und Ocean passen. Deshalb muss niemand für den Eintritt hier zahlen. Es ist jeder willkommen zu lachen“, begründet Mirja Steels. „Die Atmosphäre hier soll authentisch und gemütlich sein. Die Veranstaltung ist für jeden interessant, der Unterhaltung und Lachen mag.“

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