Das kleine Einmaleins des Verkehrs schon vorher gründlich üben

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Aachener Verkehrswacht gibt Eltern und Kindern wichtige Tipps zum Schulstart am 30. August. Der kürzeste Weg für die I-Dötze ist nicht immer der sicherste. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa +++(c) dpa - Nachrichten für Kinder+++

Aachen. Am 30. August ist es soweit: Die Schülerinnen und Schüler in NRW starten in ein neues Schuljahr. Damit die Verkehrsanfänger von Anfang an sicher unterwegs sind, rät die Verkehrswacht Aachen allen Erziehungsberechtigten, bereits vor dem Schulstart mit den künftigen I-Dötzen den Schulweg zu üben.

„Nutzen sie die kommenden Tage, um mit ihren Kindern mehrmals den Weg zu ihrer künftigen Schule und zurück abzulaufen“, so Michael Schulz, Vorsitzender der Verkehrswacht. „So können sie in aller Ruhe den sichersten Weg wählen und mit ihren Kindern über das richtige Verhalten an unübersichtlichen oder eventuell gefährlichen Stellen sprechen.“

Schulen haben eigene Pläne

Auch rät die Verkehrswacht, sich bei der Schule des Kindes nach Schulwegplänen zu erkundigen. Viele Grundschulen bieten Karten an, auf denen die sichersten Wege zur Schule eingezeichnet sind. „Dabei ist der kürzeste Weg nicht immer der sicherste“, betont Schulz. „Häufig kann es sinnvoll sein, einen Umweg zu machen, wenn man dadurch eine potenzielle Gefahrenstelle umläuft.“

Besonders sollte man darauf achten, dass die Jungen und Mädchen wissen, wie sie sicher eine Straße oder Kreuzung überqueren. Auch an Ein- und Ausfahrten gilt erhöhte Vorsicht. Was alles auf dem Schulweg zu beachten ist, kann auf der Website der Landesverkehrswacht nachgelesen werden (www.lvwnrw.de/angebote/Schule).

„Wenn man den Schulweg mehrmals gemeinsam abgelaufen ist und über mögliche Gefahren gesprochen hat, kann man sich auch vom Kind führen lassen. Dabei soll es dem Erwachsenen erklären, warum es sich wie verhält“, empfiehlt Schulz. Zu Schulbeginn sollte man sein Kind noch zur Schule begleiten. Wenn man das Gefühl hat, dass es Absprachen befolgt und das Gelernte beherzigt, sollte es allein zur Schule gehen.

An den ersten Schultagen ist es sinnvoll, sich besonders viel Zeit zu lassen. „Für Eltern und Kinder sind die ersten Schultage eine aufregende Zeit. Daher sollte man an Schultagen früh aufstehen, damit die Kinder in aller Ruhe frühstücken und sich auf den Schulweg vorbereiten können“, rät Michael Schulz.

Auto ist keine Alternative

Das Auto ist für den Mann von der Verkehrswacht keine Alternative: „Auf dem Rücksitz können die Erstklässler kein verkehrssicheres Verhalten lernen. Außerdem sorgt die Bewegung an der frischen Luft dafür, dass die Kinder wach und fit an der Schule ankommen.“

Autofahrende Eltern sollten ihre Kinder nicht direkt vor der Schule absetzen, um kein Verkehrschaos zu verursachen. Um andere Kinder nicht zu gefährden, sollte man in einiger Entfernung zur Schule anhalten und dort das Kind absetzen. An einigen Schulen gibt es im Schulumfeld bereits Hol- und Bringzonen, sogenannte Elternhaltestellen, von denen aus die Kinder sicher zur Schule laufen können.

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