Aachen - Das Grenzlandtheater zeigt Krimikomödie „Mörderische Phantasien”

Das Grenzlandtheater zeigt Krimikomödie „Mörderische Phantasien”

Von: Laura Knops
Letzte Aktualisierung:
Wer meuchelt wen? Bei den „mÀ
Wer meuchelt wen? Bei den „mörderischen Phantasien” weiß hinterher niemand, was er noch glauben kann. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Das Bühnenbild erinnert an einen Miss Marple-Film aus den 60er Jahren, zwischen den Szenen ertönen unverkennbare Krimi-Melodien - wer zur letzten Produktion dieser Spielzeit ins Grenzlandtheater geht, kann sich auf ein Kriminalstück freuen.

Humorvoll und augenzwinkernd wird man hier in eine andere Zeit versetzt. Der eher unbekannte Krimi „Mörderische Phantasien” von Bernard Slade spielt im England Anfang der 60er Jahre.

Seit 20 Jahren sind Arthur und Julia Putnam verheiratet. Ihre Ehe ist nicht die allerbeste, doch teilen sie ihre Leidenschaft für Krimis. Als Arthur (Frank Büssing), ein erfolgreicher Kriminalautor, plötzlich einen erotischen Liebesroman schreibt, wird seine Frau Julia (Zeljka Preksavec) misstrauisch. Zu realistisch und lebensnah erscheint ihr der Roman ihres Mannes. Zudem erinnert sie die Hauptfigur stark an ihren Gatten. Sie zweifelt an seiner Treue. Prompt taucht die Unbekannte Brenda (Alexandra Sydow) auf und behauptet, die Affäre Arthurs zu sein. Sie will die Familie erpressen, aber keiner glaubt ihr. Doch dann verschwindet sie spurlos, und alles deutet daraufhin, dass Arthur sie beseitigt hat . . .

Mit pointierten Dialogen und immer neuen Wendungen lässt Regisseur Frank Voß, der schon bei einigen Produktionen des Grenzlandtheaters als Schauspieler und Regisseur mitwirkte, eine enorme Spannung entstehen. Realität und Imagination verschwimmen immer mehr - und werden immer undurchschaubarer für den Zuschauer.

„In ,mörderische Phantasien befinden wir uns immer wieder zwischen Schein und Sein - man weiß nicht, was man am Ende noch glauben kann”, erzählt Voß. Während des ganzen Stückes steht der Menschen mit all seinen Fehlern, Leidenschaften und Abgründen im Vordergrund. Durch das außergewöhnliche Bühnenbild rücken die Schauspieler noch mehr in den Mittelpunkt.

„Die Wände bestehen allesamt aus Karton. Man blickt in einen alten Umzugskarton hinein und findet einen alten Slade-Roman darin”, erklärt Voß die Idee.

Bis Ende Juni wird die mörderische Geschichte im Grenzlandtheater gespielt, bei der sowohl neue, als auch bekannte Gesichter zu sehen sind.

Tickets und Infos zum letzten Stück der Saison

Die Premiere am Donnerstag, 24. Mai, ist bereits ausverkauft. Gezeigt wird das Stück bis zum 29. Juni im Grenzlandtheater in der Elisengalerie, die Theaterkasse ist erreichbar unter der Telefonnummer 4746111. Der Kartenvorverkauf für die nächste Spielzeit startet am 1. August.

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