Das einfache Erfolgs-Rezept heißt: Party!

Von: Julia Gröbbels
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Prächtige Party-Stimmung beim Penn-Ball: Sechs Live-Bands und zwei DJ‘s heizten den rund 2500 Gästen im Eurogress bis in die frühen Morgenstunden kräftig ein. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Dass der Penn-Ball nicht umsonst als Aachens größter und buntester Kostümball bezeichnet wird, stellten am Samstag die 2500 Jecken unter Beweis, die den Eurogress in einen brodelnden Karnevals-Hexenkessel verwandelten.

Auch in diesem Jahr waren die heiß begehrten Karten für den Penn-Ball binnen kürzester Zeit vergriffen. Das Erfolgsrezept – bestehend aus sechs Live-Bands und zwei DJ’s, die teils im Wechsel und auf mehren Bühnen für die ausgelassene Party-Stimmung sorgten, – ist erneut aufgegangen.

Im Europasaal füllte sich zur Musik von „Stadtgeflüster” und „Elan” schnell die Tanzfläche. Die beste Kondition zeigten jedoch – wie beinahe jedes Jahr – die Musiker und Narren im Brüsselsaal, wo die Coverband „Night in Paris“ von Abba bis zu den Bläck Fööss kein Lied zum Mitsingen ausließ. So feierten die fast ausnahmslos bunt und fantasievoll verkleideten Gäste zu Klängen von Karnevals-, Pop- und Rockklassikern bis in die frühen Morgenstunden.

Auch der fast schon legendäre Auftritt der Stadt-Gardisten, die nur an diesem Abend zugunsten ihrer „richtigen“ Kostüme auf ihre Uniform verzichten durften, begeisterte das Publikum mit Marketendertanz und aktuellen Programmpunkten, das sich auch in den Kostümen widerspiegelten. Als „Reste vom Marschiertor“ verkleidet, sorgten die teils verstaubten, mit Spinnweben behangenen und kopflosen Gardisten für eine gelungene Überraschung.

Da hatte auch der amtierende Narrenherrscher Prinz Bernd I. ein leichtes Spiel und ließ sich auf der Welle der Begeisterung im Saal tragen. Mit seinen Prinzenliedern bewies er einmal mehr, dass er seine närrischen Untertanen in bester Partymanier im Griff hat. Aber auch das Publikum selbst ließ es sich nicht nehmen, mit zahllosen selbst initiierten Polonaisen die Stimmung weiter anzuheizen. Fazit: Das Erfolgs-Rezept „Penn-Ball“ ist auch in diesem Jahr dank guter Organisation und vor allem dank eines feierfreudigen Publikums tatsächlich wieder voll aufgegangen.

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