Das DRK klagt über personelle Engpässe

Von: Marie Eckert
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Aachen. „Beim Besuchsdienst haben wir schon eine gestandene Mannschaft von Damen und Herren ganz unterschiedlichen Alters“, erzählte Dieter Albert, Vorstandsmitglied des DRK-Stadtverbands Aachen.

Aktuell werden elf Menschen betreut, allerdings gebe es regelmäßig Anfragen, ob nicht weitere Personen in den Besuchsdienst aufgenommen werden könnten. Ziel ist es, Abwechslung in den Alltag älterer, einsamer Menschen zu bringen.

Die Ehrenamtlichen besuchen die Menschen zu Hause, leisten ihnen Gesellschaft, gehen mit ihnen spazieren oder einkaufen. Einmal im Monat gibt’s ein Treffen der ehrenamtlichen Besucher, und auch an Weiterbildungen kann kostenlos teilgenommen werden. Mitmachen und helfen kann jeder, der einmal die Woche für ein bis zwei Stunden Zeit hat.

Suchdienst sucht Helfer

Die Aufgaben beim Blutspendedienst sind vielfältig – hier sucht das DRK aktuell keine Helfer, die die Blutspender aufnehmen und betreuen, sondern eine ehrenamtliche Führungskraft, die die jährlich insgesamt 34 Spendentermine im Stadtverband Aachen koordiniert und organisiert.

Da sind nicht nur Organisationstalent und Führungsqualitäten gefragt, auch die Personalführung und die Kenntnis von Hygienevorschriften gehören dazu. Wer ein Teil des Besuchsdienstes oder Führungskraft im Blutspendedienst im Stadtverband werden möchte, kann sich Montag bis Freitag von 10 bis 16 Uhr unter 0151 11136953 melden.

Auch in der Städteregion werden engagierte Ehrenamtler gesucht, genauer: beim Suchdienst im Kreisauskunftsbüro. Die Aufgaben dort sind aus dem Verwaltungsbereich, wie Rolf Köttgen, Vorstandsmitglied des DRK-Stadtverbands Aachen, anmerkte. In erster Linie geht es darum, im Katastrophenfall die Verbindung zwischen Betroffenen und Angehörigen wiederherzustellen.

„Brauchen unbedingt Personal“

Bei Flugzeugunglücken, Überschwemmungen, Explosionen oder ähnlichen Ausnahmesituationen werden betroffene und verletzte Personen registriert und in eine Datenbank eingetragen, Anfragen von Angehörigen können dann beantwortet werden. Auch bei Großveranstaltungen ist der Suchdienst im Einsatz: Beim Rosenmontagszug etwa werden die eigenen Einsatzkräfte registriert. „Eigentlich keine schwere Arbeit“, sagte Köttgen. Im Ernstfall ist aber nicht viel Zeit, jeder Handgriff muss dann sitzen. Darum treffen sich die Mitglieder des Kreisauskunftsbüros monatlich, um alle Arbeitsschritte zu üben.

Eigentlich sollten 25 Menschen im Kreisauskunftsbüro arbeiten, momentan sind es gerade einmal sieben. „Wir brauchen unbedingt Personal“, betonte Köttgen. Seit 44 Jahren ist er dabei, seither sei in der Stadt Aachen nichts passiert. Und trotzdem – für den Ernstfall möchte das DRK gerüstet sein. Wer mitmachen möchte, kann sich entweder telefonisch unter 02405 6039101 oder per Mail unter suchdienst@drk.de melden.

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