Das Da Theater hebt Hollywood auf die Bretter

Von: Laura Hentz
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„Träume aus Licht - Klappe, die Zweite“: Im Das Da Theater an der Liebigstraße findet am morgigen Donnerstag die Premiere für das nächste turbulente Stück in bester Hollywood-Manier statt. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Die Lichter gehen an, majestätisch betritt Sängerin Adele die Bühne und schmettert die Zeilen zu ihrem Megahit „Skyfall“. Es ist der Auftakt der diesjährigen Orbit-Filmpreisverleihung, die den Rahmen bildet für die größte Produktion, des Das Da Theaters in dieser Spielzeit: Mit „Träume aus Licht – Klappe, die Zweite“ haben Maren Dupont, Frank Rommerskirchen und Tom Hirtz eine fulminante Fortsetzung zur erfolgreichen Inszenierung von „Träume aus Licht“ vom Vorjahr geschaffen.

Wieder dreht sich alles um die beste Filmmusik, aber mit ganz neuen Ideen: „Den Mut muss man auch haben, etwas Neues zu machen, um sich zu unterscheiden“, findet Theaterleiter Hirtz. Während damals Charlie Chaplin durch die musikalische Filmrevue führte, dreht sich der Theaterabend diesmal um die Oscar-Preisverleihung für das Lebenswerk. Geht er an den Komponisten der West Side Story, Leonard Bernstein, an Alan Menken, der viele Disneyklassiker komponierte, an Regisseur Wolfgang Petersen oder doch an den unbekannten Außenseiter Larry O’Reilly?

Bühnenbildner Rommerskirchen inszeniert dafür die ganz große Gala auf seine Weise und weiß: „Da muss eine Showbühne, da muss Glamour her. Das muss nach Hollywood schreien!“ Und das tut es auch, wenn die Schauspieler 24 Hits aus „Hair“, der „Unendlichen Geschichte“, aus „Rocky“ oder „Dirty Dancing“ zum Besten geben. Begleitet werden sie durch Livemusik auf der Bühne. In immer neuen Kostümen tanzen die Akteure dabei durch den Abend: Vom Hippie über den Raumfahrer, von Tarzan, der sich munter wie eh und je über die Bühne schwingt, bis zu den Ghostbusters wird den Zuschauern allerhand geboten. Und die Macher haben noch einige Highlights mehr parat. Immer wieder taucht Kandidat Larry O’Reilly in unterschiedlicher Gestalt in den Szenen auf. Und nicht nur das Publikum sucht nach ihm: Auch eine übergroße Lampe, die an das berühmte Pixa-Logo erinnert, springt neugierig und tollpatschig durch den Abend – immer auf der Suche nach Larry.

Für Hirtz und sein Ensemble ist es ein ganz besonderes Stück, das ab dem morgigen Donnerstag an der Liebigstraße präsentiert wird. Hirtz: „Ich hoffe, dass die Leute es genauso lieben wie wir.“

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