Dank an viele echte Pioniere der Hospizarbeit

Von: Christiane Chmel
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Als die Hospizarbeit noch in den Kinderschuhen steckte, leistete die Malteser-Gruppe „DaSein“ schon wichtige Hilfe: Jetzt feierten die Mitarbeiter das 20-jährige Bestehen. Foto: Kurt Bauer

Aachen. Mit der Gründung des ersten ambulanten Hospizdienstes legten die Malteser vor 20 Jahren den Grundstein für eine bessere ambulante Versorgung Sterbender in Aachen. Den runden Geburtstag feierten die Malteser in der Aula der Parzival-Schule mit einem Gottesdienst und anschließendem Sektempfang sowie einer Wort-Bild-Lesung zum Thema „Tod in der Kunst“.

1994 zählten 15 Ehrenamtliche zur ersten Hospizgruppe „DaSein“. Zehn Jahre später kam die Ortsgruppe in Baesweiler hinzu. Heute engagieren sich in beiden Städten 55 zu Hospizhelfern ausgebildete Frauen und Männer. Zudem bestehen Kooperationen mit Altenheimen, Pflegediensten und mit dem Team von Home Care, das spezialisierte ambulante Palliativversorgung leistet.

„Wir unterstützen die Angehörigen und Betreuenden von schwerkranken und sterbenden Menschen“, erklärte Adelheid Schönhofer-Iyassu, Leiterin des Hospiz-, Trauer-, und Palliativdienstes der Malteser Aachen. „Gemeinsam mit den Angehörigen wollen wir jedem ein Sterben in Würde ermöglichen.“ Auch der Besuch zu Hause, im Altenheim oder im Pflegeheim und Krankenhaus gehört zu den Aufgaben der Hospizhelfer.

In den Altenheimen berät das Team von „DaSein“ zudem die Leitungs- und Pflegeteams und hält Vorträge und Seminare zu Themen wie „hospizliche Haltung“, „Umgang mit Sterbenden“ und „Tod oder Selbstfürsorge“. Auf Wunsch vermittelt der Malteser Hospizdienst auch medizinische oder seelsorgerische Hilfe. Durchschnittlich 80 Sterbebegleitungen leisten die Helfer pro Jahr.

Diözesanoberin Angelika von Mangoldt konnte aufgrund wichtiger Auswärtstermine nicht an dem Fest der Malteser teilnehmen, ließ aber durch Wolfgang Heidinger, Diözesan-Geschäftsführer für das Bistum Aachen, und Jürgen Werner, Stadtbeauftragter der Malteser, ihre Grußworte verlesen: „Im Namen des Ordens möchte ich Ihnen sehr für die aufopfernde Arbeit danken.

Nur mit Ihnen ist es möglich, dass die Maltester ihrer sozialen Aufgabe gerecht werden können. Wir können überaus glücklich sein, dass wir aufgrund ihrer Aufbauleistung heute auf zwei Jahrzehnte erfolgreichen Hospizdienst zurückblicken dürfen. Sie waren wirklich Pioniere, denn damals steckte die Hospizidee noch in den Kinderschuhen.“

Das zwanzigjährige Bestehen ihres ambulanten Hospizdienstes „DaSein“ feierten die Malteser auf Wunsch der Ehrenamtlichen zunächst im internen Kreis. Am Sonntag, 14. Dezember, wird es aber ein Benefizkonzert des Jazzvereins Aachen mit „Sun Lane Ltd.“ in den Kurparkterrassen geben, zu dem alle Interessierten eingeladen sind.

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