„Dance Night“ mit Big Band Nütheim-Schleckheim erfreut Alt und Jung

Von: Jutta Katsaitis-Schmitz
Letzte Aktualisierung:
7445151.jpg
Im Eurogress feierte die Big Band Nütheim-Schleckheim die „Dance Night“.

Aachen. Langstielige orangefarbene Rosen zur Begrüßung der Damen ließen bereits das Flair der Big Band Dance Night im Europasaal des Eurogress erahnen. Und nach gutem altem Brauch wurde auch der inzwischen 14. Tanz in den Frühling durch die Big Band Nütheim-Schleckheim mit dem Second Walz eröffnet. In Sekundenschnelle war die Tanzfläche dicht gefüllt. Nicht das große Abendkleid dominierte, sondern vielmehr die spürbare Freude am Tanz, quer durch die Generationen.

„Es macht immer wieder Spaß, hier den Ballabend in schöner Atmosphäre und bei guter Musik zu erleben. Wir haben schon als Studenten hier getanzt“, begeisterte sich zum Beispiel Bernd Rusdijk. Als „Wiederholungstäter“ bezeichnete sich auch Elmar Bongers, der selbst der Big Band als Posaunist angehört hatte und zu den Gründungsmitgliedern der Big Band Dance Night gehört. Inzwischen vierfacher Familienvater, kommt er seit zehn Jahren mit Gattin Kerstin zum Tanzen hierher, um auch die Kontakte zu Freunden immer wieder aufleben zu lassen.

Ob langsamer Walzer oder Quick Stepp, Tango oder Rumba – der Sound der Big Band unter der Leitung von Arthur Stärk bewies, dass das Orchester längst zu einer klangvollen Ballkapelle geworden ist. Als langjährige Mitglieder können so auch in Kürze Jubilare geehrt werden: Ralf Emonts (25 Jahre), Bernd Dederichs, Walter Keppler und Erwin Kreischer (40 Jahre) sowie Manfred Ferken (50 Jahre).

Als charmanter Moderator fungierte souverän Walter Keppler, boten doch erfolgreiche Turnierpaare tänzerischen Augenschmaus in Perfektion. Vier Paare des TSC Grün-Weiß Aquisgrana Aachen, drittgrößter Tanzsportclub Deutschlands, glitten schwerelos und ausdrucksstark mit Standardtänzen über die Tanzfläche und lösten Jubelrufe aus. Ebenfalls umjubelt wurde ein junges Latein-Tanzpaar des TSC Schwarz-Gelb Aachen, das mit feuriger Samba und prickelndem Jive tänzerische Vollendung präsentierte.

Doch nicht nur das Auge kam auf seine Kosten, sondern ebenso das Ohr. Die junge Sängerin Rafaela Kloubert stellte bei Soul und „Kaffeekonzert“ ihre Devise unter Beweis: „Gesang funktioniert nur mit Gefühl, wenn dadurch der Funke auch überspringt“.

Auch die Ballgesellschaft selbst wurde zu vorgerückter Stunde als Akteur in den Programmablauf mit einbezogen. So posierte der 1. Vorsitzende Erwin Kreischer ein achtköpfiges „Salonorchester“ mitten auf der Tanzfläche, das für die rund 450 Gäste mit „Azuro“ den Ton vorgab. Jeder im Europasaal sollte nun lernen, selbst ein „Blasinstrument“ zu spielen. Als „klassisches Modell für Anfänger“ lagen dazu auf den Tischen Brötchentüten bereit.

Kräftig pusteten alle die Tüten auf und brachten sie mit einem lauten Knall zum Platzen. Der Gag war der Big Band wie in jedem Jahr wieder einmal gelungen! Schließlich sollte nicht unerwähnt bleiben, dass es Dank des aufmerksamen Servicepersonals für die Rosen Wasserkübel auf den Tischen gab.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert