Aachen - Damit der Uni-Start reibungslos verläuft

Damit der Uni-Start reibungslos verläuft

Von: Svenja Pesch
Letzte Aktualisierung:
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Haben beim Hochschul-Informationstag wichtige Erkenntnisse gewonnen: Max Rhein und Inja Leisten, die Einblick ins Studentenleben an der RWTH erhielten. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Inja Leisten hat die Weichen für ihre weitere Zukunft gestellt. Denn wenn die 18-Jährige in wenigen Wochen ihr Abitur am Rhein-Maas-Gymnasium absolviert hat, lautet die nächste Station: RWTH Aachen.

Dort möchte sie Betriebswirtschaftslehre (BWL) auf Bachelor studieren. Mit Mathe als Leistungskurs dürfte das kein Problem werden. Zumindest nicht in der Theorie. Über alle organisatorischen und grundlegenden Fakten, die sich rund um das Studium drehen, informierte sich die Schülerin gemeinsam mit Max Rhein vom Goethe-Gymnasium Stolberg und vielen anderen bei der RWTH Orientierungswoche.

Seit 2011 im Angebot

Dabei erhielten Abiturienten die Möglichkeit, sich bei Vorträgen, Diskussionen sowie persönlichen Gesprächen Orientierungshilfen für das kommende Studium zu holen. Swenja Schiwatsch von der Zentralen Studienberatung, weiß, dass vielen Jugendlichen zwar ein klarer Studiengang vorschwebe, aber was das Studieren generell beinhalte, sei vielen nicht bekannt: „Seit 2011 bieten wir die Orientierungswoche an und begrüßen dabei insgesamt 400 Schüler. Neben Vorträgen machen wir auch einen Rundgang, damit schon mal erste Studentenluft geschnuppert werden kann“, erzählt Swenja Schiwatsch.

Max und Inja kennen sich zwar in Aachen ganz gut aus, aber dennoch erfahren sie bei der ersten Station ihrer Orientierungstour , dem SuperC, dass dieses Gebäude Anlaufstelle für Anträge, Prüfungsbescheinigungen und Stipendien ist. Im gleich gegenüber liegenden Kàrmàn-Auditorium, im großen Hörsaal FO2, bietet sich den Beiden danach dann ein Bild, welches sie in ihrer Studentenlaufbahn wohl noch häufiger sehen werden. Proppenvoll ist es, jeder Platz ist bei der Physikvorlesung belegt. Und kaum ist der trockene Stoff vermittelt worden, rückt der Zeiger der großen Wanduhr unaufhaltsam in Richtung Mittagszeit. Und welche Anlaufstelle ist da neben den diversen Mensen ebenfalls hoch im Kurs? Genau, die Pontstraße – Partymeile und Schlemmerparadies in einem. Max Rhein ist diese bereits bestens bekannt.

Geldmanagement

Was ihn viel mehr beeindruckte, war der Vortrag über das Geldmanagement. „Ich möchte gerne Medizin studieren, aber dass das doch so viel kostet und dass man Bücher und alles noch einrechnen muss, war mir nicht so ganz klar. Auch die Tatsache, dass ich mir als Student dann alles komplett alleine organisieren muss, ist eine wichtige Information“, so Max.

Inja freut sich allerdings auch auf das Leben rund um das Studium herum. Die Freizeitmöglichkeiten, die von der Uni aus angeboten würden, seien vielfältig und kreativ, meint sie. Doch bevor es an die Einschreibung und ans Anmelden zu den Vorkursen geht, steht erst einmal das Abitur an. Dafür lernen die Beiden fleißig, damit ihrem Wunschstudiengang am Ende auch kein NC-Wert im Weg steht.

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