Coverband „Elan“: Name ist musikalisches Programm

Von: Katrin Fuhrmann
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Sie haben 180 Songs im Repertoire: Die Coverband „Elan“ spielt kreuz und quer durch verschiedene Musikrichtungen. Foto: Clemens Loos

Aachen. Neun Männer und zwei Frauen stehen für Vollblutmusik: die Aachener Coverband „Elan“. Die elfköpfige Truppe, die sich selbst als „absolut echt“ beschreibt, ist seit vielen Jahren als Coverband in der Region und vornehmlich in Aachen unterwegs.

Schlagzeug, Keyboard, Bass- und E-Gitarre, Trompete, Saxofone und Tenorhorn dürfen bei der Band, die aus Wolfgang Braun, Ralf Hamacher, Jürgen Bock, Frank Hellebrand, Clemens Loos, Thomas Pitz, Marco Roscheda, Thomas Ulrichs, Rolf Wirtz, Yvonne Wilden und Birgit Kappes-Kottenhoff besteht, natürlich auch nicht fehlen. Mit dabei ist auch immer Lothar Neetenbeek, der Tontechniker der Band. „Dass wir alle diese Instrumente nutzen, macht uns zu etwas Besonderem“, sagt Jürgen Bock, der die Band im Jahr 2000 gegründet hat.

Anders als viele andere Coverbands hätten sie so weitaus mehr zu bieten, als bloß ein Keyboard, ein paar Stimmen und Gitarren. Die neun Männer und zwei Frauen haben viel Spaß daran, auf der Bühne zu stehen und richtig abzufeiern. Egal ob Kirmes, Stadtfest, Firmenfeier, Schützenfest oder Karnevalsveranstaltungen – „Elan“ kennen kein Tabu, sie spielen überall, zu jeder Zeit und vor allem jede nur denkbare Musikrichtung.

„Wir spielen das, was das Publikum hören möchte“, sagt Bock. Manchmal könne das zwar bedeuten, dass sie dann an einem Abend gleich fünfmal „Atemlos“ von Helene Fischer spielen müssten, aber selbst das täten sie. „Manchmal sind wir im wahren Sinne des Wortes atemlos“, sagt Bock.

Zu ihren Anfängen bestand die Band aus fünf Musikern – allesamt Mitglieder im Musikverein Aachen-Brand. Doch die fünf Musiker, die zu jener Zeit zunächst ein Bläserquintett bildeten, waren sich schnell einig, dass sie nicht nur Musik für die ältere Generation machen wollten. Daher wurde immer wieder mit E-Gitarre, Sound, Keyboard und Beschallungstechnik experimentiert, bis sich aus dem Experiment schließlich die Coverband entwickelte. Sieben der elf Musiker sind seit den Anfangszeiten mit dabei.

Das Repertoire der Band reicht mittlerweile von Rock- und Popklassikern über Partyhits und Schlager bis hin zu aktuellen Chartstürmern. Ehrenwalzer und Präsentiermärsche dürfen ebenso wenig fehlen wie Karnevalshits von Brings, den Höhnern und Mickie Krause.

Rund 180 Lieder können die elf Hobbymusiker zum Besten geben. An Abwechslung fehlt es den Männern und Frauen also nicht. Als Höhepunkt der Bandgeschichte beschreiben die elf Hobbymusiker die Auftritte bei der Kieler Woche. Bereits zum zweiten Mal performte die Coverband in diesem Jahr vor dieser besonderen Kulisse.

Damit hat die Band gezeigt, dass sie nicht nur die Öcher zum Feiern und mitsingen animieren kann, sondern auch das Publikum im Norden der Republik. Und da die Band, wie sie selbst sagt, für alles offen ist, werden weitere Auftritte im Norden und auch im Rest von Deutschland vermutlich folgen.

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