Aachen - Couven-Museum: Moderne in historischem Haus

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Couven-Museum: Moderne in historischem Haus

Von: Esra Güner
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Freuen sich auf viele Besucher: von links Yvonne Zirke (Gebäudemanagement Stadt Aachen), Dr. Dagmar Preising (Leiterin Couven-Museum), Professor Dr. Frank Pohle (Leiter Route Charlemagne) und Michael Wollek (Kulturbetrieb Stadt Aachen). Foto: Michael Jaspers

Aachen. Hell, modern und elegant – so präsentiert sich der neue Kassenbereich des Couven-Museums. Nach einmonatigen Bauarbeiten öffnet das stattliche Bürgerhaus im Stil des Architekten Couven am Hühnermarkt nun wieder seine Türen.

Seit dem Jahr 1958 blieb der Kassenbereich weitgehend unverändert. Arbeitsschutzrechtliche Gründe machten es notwendig, ein Stück Modernität in die historischen Gemäuer zu bringen. Neue Schränke, eine rollbare Garderobe, eine geschlossene Theke und anders angeordnete Schreibtische bieten nun einen neuen Service, von dem neben den Besuchern vor allem die Mitarbeiter profitieren sollen.

„In erster Linie wollten wir einen modernen und sicheren Arbeitsplatz schaffen“, stellt Michael Wollek vom Kulturbetrieb der Stadt Aachen fest. Fehlende Staumöglichkeiten und gefährlich positionierte Stahlgarderoben erschwerten bisher die Arbeit des Personals. Für die Veränderungen stellte der Kulturbetrieb 24.000 Euro zur Verfügung. Mit Unterstützung des Gebäudemanagements der Stadt konnten zudem weitere Instandhaltungsarbeiten unternommen werden.

„Die Arbeiten sind ein schöner Einstieg in die nächste Phase”, meint Professor Frank Pohle, Leiter der Route Charlemagne. Als feste Station der Route kommen noch weitere Veränderungen auf das Couven-Museum zu: Die Häuser der Route Charlemagne sollen sich schon bald in einem einheitlichen Design präsentieren.

Das Couven-Museum erstrahlt aber nicht nur äußerlich im neuen Glanz. Zur Wiedereröffnung wurden sechs Glasvitrinen dauerhaft aufgestellt, in denen Alltagsgegenstände wie etwa Kerzenleuchter, Kaminbesteck und Kannen präsentiert werden. „Sie alle stammen aus dem Privathaus der im Jahr 2010 verstorbenen Kunst-Mäzenin Irene Ludwig“, erläutert Dr. Dagmar Preising, Leiterin des Couven-Museums, den Hintergrund der Exponate.

Sie sollen den Besuchern die bürgerliche Lebenskultur näherbringen. Die Alltagsgegenstände komplementieren damit das Hauptaugenmerk des Museums, zu dem Wohnräume und Einrichtungsgegenstände aus der Zeit des 17. bis 19. Jahrhunderts gehören.

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