Citykirche hat Platz für den Karneval

Von: Jutta Katsaitis-Schmitz
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Karnevalsmesse in der Citykirche: Die Karnevalsvereine ließen ihre Standarten weihen. Dr. Manfred Birmans, Pfarrer Ralf Freyaldenhoven und Pfarrer Olaf Popien gestalteten den Gottesdienst. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Die Großkölnstraße war von Karnevalsklängen des Musikzuges der Stadtwache Oecher Börjerwehr erfüllt, als die Mitglieder der Aachener Karnevalsvereine bereits die Stuhlreihen in der Citykirche füllten und die Fahnen- und Standartenträger zwischen Kanzel und Altar Aufstellung nahmen.

Zum vierten Mal in Folge wurde eine Session mit einem ökumenischen Gottesdienst in dieser Kirche eröffnet. „Die starke Teilnahme ist für uns eine Bestätigung dafür, dass es richtig war, die Anregung von Helmut Koch aufzugreifen, gemeinsam auf diese Art in eine neue Session zu starten“, sagte AAK-Präsident Wilm Lürken. Zugleich verkündete er noch einmal das Sessionsmotto: „Vür jrösse met Alaaf at hü Europas bejste Rütterslü“.

Als erste Amtshandlung segnete Pfarrer Ralf Freyaldenhoven (katholisch), der den Wortgottesdienst mit seinem evangelischen Amtsbruder Pfarrer Olaf Popien hielt, die neue Fahne des KK Oecher Storm sowie die neuen Standarten und alle anwesenden Jecken. Es blieb dem Prinz Axel II. und Märchenprinz Anton I. vorbehalten, die Karnevalskerze zu entzünden, die Aschermittwoch im Dom wieder gelöscht wird.

Dr. Manfred Birmans und Leo Bardenheuer trugen die Lesungen vor, die Öcher Stadtmusikanten sowie De Pöngche sangen lokalpatriotische Lieder auf Oche, und Wilm Lürken verlas das Evangelium. Bei diesem Gottesdienst durfte auch gelacht, geschunkelt und mehrfach applaudiert werden. „Für den, der an den Hergott glaubt, ist Lachen überall erlaubt. Denn Lachen tröstet und befreit, macht charmant die Christenheit“, erteilte Pfarrer Freyaldenhoven die entsprechende Absolution. Er hielt auch die Predigt. Im Prolog hieß es darin unter anderem: „Ihr fragt Euch wieder mal im Stillen, ob ich auch heute werd’ erfüllen, was Ihr von mir verlangt seit Jahren, sonst kämt Ihr doch nicht so in Scharen. ’Ner Büttenpredigt wollt Ihr lauschen, daran wollt Ihr Euch berauschen“.

Musikalisch wurde der Gottesdienst klangvoll von der KG Grün-Weiss Lichtenbusch unter der Leitung von Heinz Sauer begleitet, der auch die Gesamtorganisation hatte. Bewegt lauschten die Anwesenden dem Solisten-Duo Ägid Lennartz (Flügel) und Klaus Luft (Trompete) beim „Ave Maria“ und „Wonderfull World“.

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