Cindy sucht den Öcher Stadtführer

Von: Daniel Gerhards
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Hofft, dass am 17. April dem Aachener Publikum im Eurogress das Wasser in den Augen steht. Foto: imago/star media

Aachen. Sie ist vorlaut, auffallend gekleidet und vor allem lustig. Cindy aus Marzahn hat sich im Fernsehen und auf großen Bühnen etabliert: Sie assistiert sogar Moderator Markus Lanz bei „Wetten, dass ...?“. Am Mittwoch, 17. April, kommt sie mit ihrem Programm „Pink is bjutiful“ in das Eurogress. Vorab stellt sich die Stand-up-Komikerin zum Interview.

Viele Leute haben Sie nun schon ein paar Mal bei „Wetten, dass…?“ gesehen. Wie fühlt man sich als Nachfolgerin von Michelle Hunziger?

Cindy aus Marzahn: Eigentlich bin ich ja nicht ihre Nachfolgerin. Was wir beide gemeinsam haben: Wir sind beide lustig, spontan und sehen gut aus. Wir sind ja unter uns, da kann ich’s sagen: Eigentlich sollte ich die Show ja moderieren. Aber so wie es jetzt ist, finde ich das toll. Der Markus Lanz riecht gut und ich bekomme zwei warme Mahlzeiten am Tag – was will man mehr.

Wie ist Markus Lanz denn als Chef?

Cindy aus Marzahn: Total nett. Ich warte immer noch darauf, dass ich rausfinde, dass der als Kind mal irgendwas Schlimmes gemacht hat. Der ist wirklich genauso nett wie im Fernsehen. Das Einzige, was er nicht macht, ist sein Essen bezahlen. Wenn wir schon mal zusammen eine Currywurst essen, muss ich immer das Geld von den Pfandflaschen rauskramen.

Sie kommen ja aus dem Osten, haben Sie eine besondere Beziehung zur westlichsten Großstadt Deutschlands, also zu Aachen?

Cindy aus Marzahn: Ich war schon mal in Aachen. Aber die ganze Sache hat nichts mit Westen oder Osten zu tun. Die Leute in Aachen haben genauso einen Knall wie die im Osten. Ich sage immer: Wenn das Programm scheiße ist, lachen die Leute nicht. Und ich glaube die Aachener haben Humor.

Haben Sie sich die Stadt denn schon mal angeschaut?

Cindy aus Marzahn: Leider noch nicht. Mein persönlicher Wunsch ist, dass in jeder Stadt, in die ich komme, einer da steht, der mich mitnimmt und mir die Stadt zeigt. Ich würde mir gerne die ganzen Sehenswürdigkeiten anschauen, nicht nur die touristischen, auch die Ecken, die nicht so bekannt sind. Vielleicht treffe ich ja beim Auftritt einen, der mir alles zeigt.

Mal sehen, vielleicht haben Sie ja Glück. Am 17. April treten Sie in Aachen im Eurogress auf. Was erwartet die Leute in Ihrem Programm „Pink is bjutiful“?

Cindy aus Marzahn: Ich mache keine Jonglage und Koche auch nicht auf der Bühne, das machen schon genug andere. Ich werde meine Geschichten erzählen und einige Leute aus dem Publikum kennenlernen. Und ich werde auch singen. Da müssen die Leute durch, die Türen werden verrammelt. Ich hoffe, dass die Leute mit Tränen in den Augen rausgehen.

Comedy ist noch immer eine Männerdomäne. Kommen sie als Frau bei Atze Schröder, Mario Barth oder Bülent Ceylan überhaupt zu Wort?

Cindy aus Marzahn: Es ist schon anders als Frau. Männer trauen es Frauen oft nicht zu, die Bühne zu rocken. Aber Frauen machen auch gute Sachen, sie sind vielleicht nicht so laut wie Männer, aber deshalb sind sie nicht schlechter.

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