Aachen - Christine Dénes und Damien Ledoux eröffnen ein neues Atelier

Christine Dénes und Damien Ledoux eröffnen ein neues Atelier

Von: Kathrin Albrecht
Letzte Aktualisierung:
15841301.jpg
Laden ab Samstag in ihr gemeinsames Atelier: Christiane Dénes und Damien Ledoux. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Für Christine Dénes und Damien Ledoux ist ein Traum wahr geworden. In der Wilhelmstraße eröffnen die Aachener Künstler am Samstag ihr Schauplatz-Atelier „Rad’art“. Die beiden sind in der Aachener Kunstszene feste Größen.

Die 1951 in Aachen geborene Christiane Dénes begann nach ihrem Musikstudium als Konzertflötistin, widmete sich nebenbei der Malerei, der Performancekunst und der Schriftstellerei. Ihre Installationen stellte sie unter anderem beim Neuen Aachener Kunstverein aus. Vor 20 Jahren lernte sie den Reimser Architekten und Bildhauer Damien Ledoux bei einer Veranstaltung der Aachener Kunstroute kennen. „Bildhauerei und Malerei nehmen sich nichts weg. Wir arbeiten gut zusammen“, erzählt Dénes.

Einige Malereien von Dénes und Skulpturen von Ledoux sind im neuen Atelier ausgestellt. Dabei packen beide aktuelle heiße Eisen an. So setzen sich zwei Skulpturen mit dem Thema Doping im Sport auseinander. „Er macht das immer mit einem Augenzwinkern und einer Leichtigkeit, ich kämpfe mehr mit den Themen“, kommentiert Dénes.

Im Schauplatz-Atelier an der Wilhelmstraße 85, an der Ecke zur Lothringerstraße, soll in Zukunft ein gemeinsamer Raum zum Arbeiten entstehen. „Es bedeutet ein Stück Freiheit“, sagt die Künstlerin, „ich kann hier arbeiten und ausstellen.“ Außerdem soll das Atelier auch befreundeten Künstlern einen Raum bieten.

Eine Kostprobe gibt am Samstag der Musiker Hejoe Schenkelberg. Außerdem stellt Christiane Dénes ihr neues Buch „101 Stories“ vor. „One paper games“ nennt sie ihre Wort-Spiele, die für das Buch entstanden sind und davon erzählen, wer wir sind, was wir mit unseren Gefühlen anstellen und wie wir mit Lebenssituationen umgehen.

Gewidmet hat sie ihr mittlerweile viertes Buch dem israelischen Musiker Yohanan Zarai, einem „Herzensfreund“, wie sie sagt. Die Entstehung des Buches habe er noch miterlebt, das fertige Werk leider nicht mehr, erzählt Dénes.

Dass sie ihr Schauplatz-Atelier gefunden hat, war eher ein Zufall. Auf ihrem Nachhauseweg hat sie die leerstehenden Räume entdeckt und ohne große Erwartungen mal nachgefragt. Dann ging alles ganz schnell. Jetzt sind die Räume hergerichtet für ihre zukünftige Bestimmung. Nach der Eröffnungs-Lesung am Samstag, Beginn ist um 15 Uhr, soll es mit regelmäßigen Veranstaltungen weitergehen. Im neuen Jahr, am 12. Januar, steht mit Robert Sukrow ein weiterer Gastkünstler auf dem Programm. Er wird dann seinen neuen Gedichtband vorstellen.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert