Chöre feiern Doppeljubiläum

Von: Rauke Xenia Bornefeld
Letzte Aktualisierung:
11081122.jpg
Beide Chöre auf einen Blick: „dem Odysseus seine Sirenen“ und der „Ohrkohr“ feiern gemeinsam Geburtstag, treten aber getrennt auf. Foto: Andreas Herrmann
11081125.jpg
Chorleiter Lutz Felbick, Regina Schleisiek („dem Odysseus seine Sirenen“) und Prof. Hans-Jürgen Müggenborg freuen sich aufs Geburtstagskonzert. Foto: Felbick

Aachen. Das Design des auf dem Plakat zum Jubiläumskonzert abgedruckten goldenen Mikrofons stammt eher aus den 1950er Jahren. So alt sind die beiden Chöre noch lange nicht. Feiern wollen sie ihre Geburtstage natürlich dennoch.

Sind doch auch zehn und allemal 25 Jahre Bestehen für einen Chor schon ein recht reifes Alter. So arbeiten die Mitglieder von „dem Odysseus seine Sirenen“ und dem „Ohrkohr“ mit Hochdruck an der Vorbereitung des Jubiläumskonzertes am Samstag, 31. Oktober, um 19 Uhr in den Kurparkterrassen.

Gemeinsam ist beiden Ensembles, dass Dr. Lutz Felbick bei ihnen den Takt vorgibt. Der Kirchenmusiker und Betreiber der Singschule „Tonart“ leitet beide Chöre und war auch bei den Gründungen bereits dabei. Bei den „Sirenen“ ist er allwöchentlich Hahn im Korb, oder besser gesagt Odysseus, der vom Sirenengesang der 26 Chorsägerinnen mal mehr, mal weniger betört wird. „Anbinden mussten wir ihn noch nicht“, berichtete Chorsprecherin Regina Schleisiek lachend, dass die Proben doch immer harmonisch verlaufen.

Seit zehn Jahren bilden Odysseus (Felbick) und seine Sirenen ein Team und singen sich quer durch die Chorliteratur. „Anfangs haben wir nur Pop und Jazz gesungen. Auf vielfachen Wunsch haben wir das Repertoire mittlerweile in den klassischen Bereich ausgedehnt“, erzählte Felbick.

Ähnlich sieht es beim „Ohrkohr“ aus, der seit 25 Jahren zur vielfältigen Chorlandschaft Aachens gehört. Der 18-köpfige Kammerchor – hier dürfen auch Männer mitmachen – singt sich von klassisch bis poppig oder jazzig durch die Chorliteratur. „Das mischen wir bewusst“, meinte Chormitglied Professor Dr. Hans Jürgen Müggenborg. So ist es kein Problem, je nach Aufführungsort geistliche oder weltliche Schwerpunkte zu setzen.

Das wird beim Jubiläumskonzert in den Kurparkterrassen wenig sakral sein, aber doch einen guten Einblick in die letzten 25 Jahre Chorarbeit geben. „Die Beatles sind dabei, aber auch Mozart und eine sehr schöne Jazzballade“, so Müggenborg. Die Sirenen werden den ersten Teil des Konzertes ebenfalls als Rückschau gestalten.

Obwohl beide Chöre regelmäßig gemeinsam Konzerte geben – zusammen werden sie auch dieses Mal nicht singen. „Aber irgendwann werden wir auch das sicher machen“, schweben Felbick schon Ideen dafür im Kopf herum.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert