CHIO wieder mit Show- und Zuchttag „Barockpferde“

Von: tih
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Anmutig und doch kräftig: Den "barocken" Pferden wird am 18. Juli eigens ein ganzer Tag gewidmet. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Vom 11. bis 20. Juli steht in der Aachener Soers wieder alles im Zeichen der Pferde. Das Weltfest des Pferdesports lockt tausende Zuschauer an. Neben den sportlichen Disziplinen findet zum fünften Mal auch der CHIO Show- und Zuchttag statt – diesmal unter dem Motto „Barockpferde“.

„Es ist sehr wichtig für uns, dass sich auch die Züchter auf einem Turnier wie dem CHIO präsentieren können. Show, Zucht und Sport passen sehr gut zusammen. Außerdem ist der Show- und Zuchttag immer sehr gut bei den Zuschauerinnen und Zuschauern angekommen und zudem sehr familienfreundlich“, beschreibt Carl Meulenbergh, Präsident des Aachen-Laurensberger Rennvereins.

Zehn verschiedene Barockpferderassen, von Friesen über Lipizzaner bis hin zu Knabstruppern, werden beim Show- und Zuchttag im Fahrstadion am 18. Juli zu sehen sein. „Die Zucht gehört zum Sport. Immerhin brauchen wir für den Sport ja gute Pferde“, bringt es Frank Kemperman, ALRV-Vorstandsvorsitzender, auf den Punkt.

In diesem Jahr haben sich die Veranstalter für die Präsentation der sogenannten Barockpferde entschieden. Als „Barockpferd“ gelten die in der Zeit des Barock an mitteleuropäischen Höfen, Hofreitschulen und Reitakademien eingesetzten Tiere. „Diese Pferde werden eine große Euphorie bei den Zuschauerinnen und Zuschauern entfachen. Ihre Ausstrahlung und ihr Gang ist faszinierend. Zudem haben sie eine lange Geschichte“, beschreibt Martin Spoo, Geschäftsführer und Zuchtleiter des Rheinischen Pferdestammbuches.

Dabei seien die spanischen Pferde sehr gut geeignet für die Dressur, also auch für den Sport. Zudem gehören sie zu den ältesten Zuchtrassen überhaupt. Seit über 500 Jahren werden Barockpferde gezüchtet und dabei vom spanischen Zuchtbuch überwacht. „Früher haben sich viele Königshäuser intensiv für die Züchtung eingesetzt. Die Vorteile der Barockpferde für die Adeligen lagen auf der Hand. Kurz gesagt: Man sitzt sehr bequem auf ihnen und fällt effektvoll auf. Das war natürlich ideal für die eher stark beleibten Könige“, sagt Martin Spoo lachend.

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