CHIO-Brücke: Sprayer sollen ihr blaues Wunder erleben

Von: Thorsten Karbach
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Es wird letzte Hand angelegt:
Es wird letzte Hand angelegt: Gestern wurden die Geländer an der neuen CHIO-Brücke über die Krefelder Straße montiert. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Graffiti passen nicht ins Bild der neuen CHIO-Brücke, die längst die Krefelder Straße überspannt. Und deswegen wird die Unterseite der Brücke in den nächsten Wochen noch mit einem speziellen Graffiti-Schutz versehen.

„Das ist ein sehr einfach abwaschbares Material”, erläutert Axel Costard vom städtischen Presseamt. Sprayer würden hier ihr blaues Wunder erleben. Schmierereien können hier umgehend und mühelos entfernt werden. Der CHIO 2012 wird mit dem Partnerland Brasilien zwar als farbenfrohes Spektakel angekündigt, für die Brücke soll dies allerdings nicht gelten.

Am Dienstag wurden zig Meter Geländer montiert, ein weiterer großer Schritt Richtung Fertigstellung ist gemacht. Nun fehlt vor allem beständig trockenes Wetter, denn das braucht es, um die Oberseite mit einer neuartigen, rutschfesten Kunststoffschicht zu versehen. „Das war bislang nicht möglich”, sagt Costard. Bis zum 29. Juni soll der „letzte Anstrich” aber erfolgt sein, dann beginnt in der Albert-Vahle-Halle mit den Voltigierwettbewerben der CHIO.

Den ersten „Härtetest” wird die Brücke dann am Soerser Sonntag erfahren, wenn erfahrungsgemäß mehr als 30 000 Menschen bei freiem Eintritt auf das Turniergelände strömen. ALRV-Vorstandsvorsitzender Frank Kemperman freut sich schon auf die Besucher - 363 000 wurden 2011 gezählt -, die dann größtenteils über die neue CHIO-Brücke Richtung Haupteingang gehen. „Die CHIO-Aachen-Brücke ist eine tolle Visitenkarte für uns.

Architektonisch gelungen, weist sie alle Besucher der Stadt auf das Weltfest des Pferdesports hin. Ein tolles Turnier, eine tolle Brücke - das passt!”, sagt er. Letztlich war es der Aachen-Laurensberger Rennverein, der den Bau der geschwungenen Brücke mit dem signifikanten 65 Meter hohen Pylon erst möglich machte: 150 000 Euro spendete der ALRV für den Bau, dessen Gesamtkosten bei rund zwei Millionen Euro liegen.
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