CHIO: Besucher nehmen die Kontrollen gelassen hin

Von: Holger Richter
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Sicherheitsleute kontrollieren an den Eingängen die Taschen der CHIO-Besucher, die größtenteils Verständnis dafür haben. Foto: Harald Krömer

Aachen. „Dürfte ich einmal in Ihre Tasche sehen?“ Diese Frage hören die Besucher in diesen Tagen an den Eingängen zum Turngelände in der Soers sehr häufig. Die Mitarbeiter des privaten Sicherheitsdienstes, die in diesem Jahr erstmals die ehrenamtlichen CHIO-Ordner in ihren grünen Sakkos unterstützen, stellen sie den Zuschauern – freundlich und höflich, aber ebenso bestimmt.

Turnierdirektor Frank Kemperman hatte vor den Tagen in der Soers mit Verweis auf die allgemeine Sicherheitslage angekündigt, dass es beim CHIO 2016 schärfere Einlasskontrollen und selektive Taschenkontrollen geben würde und gleichzeitig auch um Verständnis gebeten, falls es deshalb an den Eingängen zu etwas längeren Wartezeiten kommen sollte.

Diese Wartezeiten gibt es tatsächlich, aber sie halten sich offenbar in Grenzen, denn: „Uns sind noch keinerlei Beschwerden zu Ohren gekommen“, sagt Frank Kemperman nach den ersten Turniertagen. Vor allem am Soerser Sonntag, als 28.000 Menschen in die Soers strömten, habe er sich das Prozedere persönlich angeschaut und war zufrieden mit dem, was er gesehen hat.

Auch am Tag der Eröffnungsfeier, als das Springstadion mit fast 40.000 Zuschauern so gut wie ausverkauft war, habe es keine negativen Rückmeldungen gegeben, sagt der Niederländer. Das spreche erstens für den guten Ablauf an den Eingängen und zweitens für das Verständnis der Besucher.

Die lassen die Kontrollen sehr gelassen über sich ergehen. „Besser sie schauen genau nach, als dass nachher etwas passiert“, sagt etwa ein Zuschauer. Die Wartezeiten seien kein Problem, die Kontrollen sehr freundlich, sagen andere. Nur ein Mann im Rentenalter war offenbar unzufrieden: „Ich hatte gehofft, dass mich eine junge Frau gründlich abtastet“, sagt er enttäuscht. „Aber die war nicht da.“ Und dann lacht er.

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