Chemie-Neubau voller moderner Technik

Von: Felicitas Geßner
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Bietet 1500 Quadrater modernste Laborflächen: der 12,5 Millionen Euro teure Neubau der Fachgruppe Chemie. Foto: Andreas Herrmann
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Das „Chemiepraktikum“-Gebäude wartet auf die Studenten: RWTH-Rektor Ernst Schmachtenberg, Baudezernentin Gisela Nacken, Ute Willems, Gabriele Golubowitsch, Stefan Kowalewski und Dr. Waldemar Brett (v.l). bei der symbolischen Schlüsselübergabe. Foto: Andreas Herrmann

Aachen. „Chemiepraktikum“ nennt sich der Neubau der Fachgruppe Chemie der RWTH Aachen. Mit der symbolischen Schlüsselübergabe übergab als Bauherr der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW jetzt das zwischen den bereits bestehenden Chemie-Bauten auf der Hörn gelegene Gebäude den Chemikern.

Ab dem 1. April können dort rund 1000 Chemie-Studenten an 160 modernsten Arbeitsplätzen mit speziellen Stützstrahl-Abzügen forschen und experimentieren. Doch das sind noch nicht alle: Wie Professor Stefan Kowalewski, Dekan der Fakultät Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften, betonte, seien es ebenso viele Studenten aus den Fachbereichen Medizin und weiterer Ingenieur- und Naturwissenschaften, die hier Praktika absolvierten.

„Ohne eine praktische Ausbildung zum Beispiel im Umgang mit Gefahrstoffen oder beim Recycling von Abfallstoffen würde die RWTH nicht eine führende Rolle in der wissenschaftlichen Ausbildung spielen“, sagte Professor Carsten Bolm vom Fachbereich Chemie, der sich vor über die moderne Ausstattung im Neubau freute, der gleichzeitig auch höchste Sicherheitsstandards gewährleiste.

Mit insgesamt 12,5 Millionen Euro hat die RWTH Aachen den Neubau finanziert, die Mittel hierfür wurden durch den G8-Maßnahmenplan des Landes NRW bereit gestellt. Auf 1500 Quadratmetern Laborfläche bietet der sechsgeschossige Neubau des BLB NRW insgesamt acht modernste Praktikumslaborbereiche sowie ein Technikgeschoss.

Von den neuen Praktikumsarbeitsplätzen sind zwei mit höhenverstellbaren Einrichtungen auch von Schwerbehinderten nutzbar. Gleichzeitig sind die einzelnen Labore als „open space“ derart gestaltet, dass sie ausgesprochen flexibel genutzt werden können.

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