Check-In-Day: Blick aufs Berufsleben richten

Von: Svenja Pesch
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Oder vielleicht zur Polizei? Robert Grabo, Personalwerber bei der Aachener Polizei, informierte beim „Check-in-Day“ viele Schülerinnen und Schüler über diesen Beruf.

Aachen. Dem Übergang vom Schul- ins Berufsleben sehen viele Jugendliche nicht ganz sorgenfrei entgegen. Denn die Frage, wohin der Weg nach dem Abschluss führen soll, ist oftmals nicht einfach zu beantworten. Lehre, Studium oder doch der duale Ausbildungsweg?

Um den Schülerinnen und Schülern eine erste praxisbezogene Orientierung zu geben und um gleichzeitig den Nachwuchs sicherzustellen, findet der „Check-in-Day“ in der Städteregion statt. Schüler ab der achten Klasse können Unternehmen hautnah und vor Ort kennenlernen und einen ersten Eindruck der Berufsfelder bekommen.

Partner des Check-in-Days sind der städtische Fachbereich Wirtschaftsförderung, die Agentur für Arbeit Aachen-Düren, die Vereinigten Unternehmerverbände, die Industrie- und Handelskammer, die Regionalagentur und die Städteregion.

Theorie und Praxis verbinden

Uwe Requard ist Vertriebsleiter bei „Qualitec“, ein Tochterunternehmen der IHK. Für ihn verbindet der Check-in-Day Theorie und Praxis: „Das Handwerk sucht dringend Nachwuchs und Fachkräfte. Die Jugendlichen erhalten heute Einblicke in die Bereiche der Elektrotechnik, des Bürowesens, in die Sozialpädagogik sowie in die Berufe des Tischlers und Malers. Unser Ziel ist es, den Teilnehmern zu zeigen, wie ein typischer Alltag im Beruf ihrer Wahl aussehen könnte.“

Die 13-jährige Angelina vom Geschwister-Scholl-Gymnasium lernt unter der Leitung von Helmut Frank, Ausbilder im Fachbereich Elektrotechnik, wie man einen Stromkreislauf baut. Eine Ausbildung in diesem Sektor kann sie sich ganz gut vorstellen: „Bisher gefällt mir der Tag sehr gut, aber ob ich nach der Schule wirklich eine Ausbildung oder doch eher ein Studium beginnen möchte, weiß ich noch nicht genau.“

Im Gegensatz zu Angelina ist sich Stefan schon sicher, dass er zur Polizei will. Informationen über die Lerninhalte erhält er von Robert Grabo, Personalwerber bei der Polizei Aachen. „Um eine Ausbildung oder ein Studium bei uns beginnen zu können, müssen die Bewerber bestimmte Kriterien erfüllen. Abitur oder einen als gleichwertig anerkannten Bildungsstand sowie der Besitz des deutschen Sportabzeichens sind nur zwei Beispiele. Außerdem sollte man kommunikativ und physisch sowie psychisch belastbar sein.“

Über 400 Anmeldungen sind für den Check-in-Day alleine bei der Polizei eingegangen. Das zeigt deutlich das Interesse. „Über sportliche und motivierte Leute freuen wir uns immer, weshalb wir erstmals bei der Aktion mitmachen“, ergänzt Grabo.

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