Charly ist ein gern gesehener Gast

Von: Svenja Pesch
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Die Kinder freuen sich über Charly: Die Handpuppe steht symbolisch für die Hilfe des Kiwanisclubs und dessen Unterstützung für den VKM, den Club-Präsident Jürgen Ammann (3. von links) besuchte. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Dank Charly konnten acht Kinder der Kita des VKM (Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte) ein paar tolle Tage am Meer in De Haan erleben. Doch damit nicht genug. Charly stattete die angehenden Schulkinder der Kita mit Schulmaterialien aus, damit sie für ihren ersten Schultag gerüstet sind.

Hinter Charly verbirgt sich nicht nur eine kleine Handpuppe, sondern gleich ein ganzes Projekt, welches 2016 gemeinsam von dem Kiwanisclub Aachen Urbs Aquensis und dem VKM ins Leben gerufen wurde.

Mit dem Konzept möchte der Kiwanisclub die Kinder- und Jugendprojekte des VKM nachhaltig unterstützen. Eine Spende von 7500 Euro nutzte der VKM deshalb auch gleich für mehrere Projekte, wie Svenja Lange, stellvertretende Leiterin der VKM-Kita, erzählt: „Vor allem unsere alljährlich stattfindende Abschlussfahrt nach De Haan ist für die Kinder eine super Erfahrung. Oftmals sind sie das erste Mal von zu Hause weg und sehen das Meer. Mit allen Sinnen erkunden sie ihre Umgebung. Da das Ganze ein großer organisatorischer Aufwand ist und ohne finanzielle Unterstützung nicht machbar wäre, freuen wir uns natürlich über die Spende.“

Neben der kleinen Reise und der Ausstattung mit Schulmaterial kann Dank Charly die Entwicklung und Kommunikation der Kita-Kinder durch die „Marte Meo“ Methode gestärkt werden. „Viele unserer Kinder haben einen Förderbedarf im sprachlichen Bereich. Durch die Marte-Meo-Methode, die so viel bedeutet wie ,aus eigener Kraft‘, erhalten die Kinder in Videos Beratung und Unterstützung auf verschiedene Art und Weise“, sagt Ulrike Noack, Leiterin der Kita.

Jürgen Ammann, Präsident des Kiwanisclubs, freut sich, dass sowohl das Projekt als auch die Handpuppe Charly selbst bei den Kindern so gut ankommen. „Als weltweite Service-Organisation setzen wir uns insbesondere für das Wohl der Kinder hier in unserer Region ein. Der Bedarf an Unterstützung ist groß, und es ist schön zu sehen, dass wir durch Taten und Projekte genau da helfen können, wo Hilfe benötigt wird“, so Ammann.

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