Aachen - CDU-Stadt und -Land jetzt unter einem Dach

CDU-Stadt und -Land jetzt unter einem Dach

Von: Matthias Hinrichs
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Zusammengerückt: (v.l.) Helmut Brandt (MdB Alsdorf), OB Marcel Philipp, Bürgermeisterin Margrethe Schmeer, Umweltminister Norbert Röttgen, die CDU-Kreisvorsitzenden Axel Wirtz und Armin Laschet, Rudolf Henke (MdB Aachen) und Claudia Cormann. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Das jüngste Kind steht schon nach einem knappen Monat durchaus auf eigenen Beinen, am Freitag ließ es sich Norbert Röttgen dennoch nicht nehmen, die feierliche Doppeltaufe im alten und doch neuen Karl-Arnold-Haus an der Martinstraße persönlich vorzunehmen.

Der Umweltminister, seines Zeichens neuer NRW-Landeschef der CDU, nutzte die Gelegenheit, die Parteifreunde der im Wortsinne ein großes Stück zusammengerückten Kreisverbände Aachen-Stadt und Aachen-Land auf weitere, womöglich größere Herausforderungen einzuschwören.

Seit dem Jahreswechsel agieren die Christdemokraten der Städteregion nämlich tatsächlich unter einem Dach. „Wir freuen uns, dass die Geschäftsstellen der Kreisverbände Aachen-Stadt und -Land die Kräfte einmal mehr im Sinne der Sache bündeln”, sagte der Aachener Parteichef Armin Laschet bei Sekt und Brotzeit in derÊ frisch umgestalteten Parteizentrale.

Er erinnerte daran, dass das Domizil, das bereits 1971 zum Gedenken an den ersten Ministerpräsidenten des Landes auf seinen heutigen Namen getauft worden war, bereits in den sechziger und siebziger Jahren beide Kreisverbände beherbergt habe, bevor die CDU Aachen-Land 1985 ihre Aktionsplattform in Stolberg bezog.

Laschets Amtskollege aus dem ehemaligen Kreis, Axel Wirtz, ließ ebenso wenig Zweifel daran, dass die Rückkehr in die Aachener City einen weiteren, keinesfalls nur symbolischen Schritt darstelle. „Es hat viel Kraft gekostet, dieses dicke Brett zu bohren”, meinte Wirtz vor allem mit Blick auf die Schaffung der Städteregion, die maßgeblich von der CDU auf den Weg gebracht worden sei.

Landeschef Röttgen lobte den Schulterschluss als vorbildliches Signal an die Parteibasis im ganzen Land. Schließlich gelte es, die großen Aufgaben der Zukunft solidarisch zu meistern. „Wir werden weiter stehen für ein christliches Menschenbild. Wir bleiben die große Volkspartei, die der sozialen Marktwirtschaft ebenso verpflichtet ist wie der gemeinsamen Verantwortung für ein starkes Europa, ohne das unser Land im internationalen Wettbewerb nicht mehr bestehen kann”, sagte Röttgen am Freitagabend unter großem Applaus der rund 100 Gäste.
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