Aachen - CDU setzt auf den Kurs der Versöhnung

CDU setzt auf den Kurs der Versöhnung

Von: Albrecht Peltzer
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Die CDU kann es offensichtlich doch (noch): Personalentscheidungen in großem Konsens fällen. Ob das Konzept wirklich aufgeht, wird sich allerdings erst beim Kreisparteitag am kommenden Montag in den Kurparkterrassen zeigen (19 Uhr). Kreisvorstand und erweiterter Kreisvorstand der Christdemokraten haben auf jeden Fall ein Personal-Tableau beschlossen, das die CDU in den Kommunalwahlkampf führen soll.

Dass Ulla Thönnissen Kreisvorsitzende bleiben soll, ist bekannt. Jetzt steht auch das Team, auf das Thönnissen in Sachen mehr Geschlossenheit nach innen und nach außen setzt. Stellvertreter sollen werden: Bürgermeisterin Margrethe Schmeer, Holger Brantin und Michael Kirsch. Alle drei sollen für Integration stehen, dafür, dass die Personalquerelen innerhalb der CDU, die auch die Parteispitze nicht lösen konnte, wirklich der Vergangenheit angehören. Thönnissen setzt darauf, dass sie und ihre Stellvertreter einen Weg der Versöhnung gehen. Alles andere wäre angesichts der anstehenden Aufgaben „fatal“. Als Schatzmeister ist – auf Vorschlag von Ex-Schatzmeister Michael Mahr – der Unternehmer Dieter Claßen vorgeschlagen. Der, so Thönnissen am Mittwoch, sei „ausgezeichnet vernetzt“ und gehe „völlig unbelastet“ von bisheriger parteiinterner Diskussion an seine Aufgabe heran.

Drei Namen tauchen im Thönnissen-Team nicht auf: Die bisherigen Stellvertreter Rudolf Henke, Fraktionsvorsitzende Maike Schlick und Heinz Lindgens. Doch auch dies ist kein Ausdruck von Zwist, was Schlick und Lindgens am Mittwoch gegenüber der AZ ausdrücklich bestätigten. Schlick ist genauso wie Bundestagsabgeordneter Rudolf Henke qua Amt im Kreisvorstand kooptiert, Heinz Lindgens erklärte seine Bereitschaft, als Beisitzer weiter im Vorstand mitzumachen. Ulla Thönnissen: „Ich bin dankbar, dass der personelle Neuanfang so problemlos über die Bühne gehen kann.“

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