CDU-Neujahrsempfang: „Mehr auf die Chancen schauen“

Von: Aljona Hartstock
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Anstoßen auf ein spannendes politisches Jahr 2013 (v.l.n.r.): CDU-Bundestagsabgeordneter Rudolf Henke, Kreisvorsitzende Ulla Thönnissen und Ratsherr Michael Janssen. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Ulla Thönnissen hat vor dem politischen Start ins neue Jahr noch einmal Energie getankt: Die Kreisvorsitzende der CDU hat eine dreiwöchige Sportkur am Chiemsee gemacht. „Das hat richtig gutgetan“, so Thönnissen. Die zusätzliche Kraft wird sie in diesem Jahr brauchen, glaubt sie. Beim Neujahrsempfang der Aachener CDU Aachen in Steinebrück stimmte sie ihre Parteifreunde ein auf „ein Jahr, das es in sich hat.“

Besonders der neue Campus, die Eröffnung des Centre Charlemagne auf dem Katschof, der Baubeginn der Kaiserplatz-Galerie und natürlich nicht zuletzt die Entscheidung über die Campusbahn seien einige der Themen, die während der kommenden Monate abgearbeitet werden müssten. Angst brauche man vor dem Jahr 2013 aber deswegen nicht zu haben. „Wir sollten mehr auf die Chancen blicken, die uns diese Projekte bieten und nicht immer nur die Risiken sehen.“

Damit meinte sie vor allem den neu entstehenden RWTH-Campus und seinen „Nutzen für die Stadt“. Auch das Centre Charlemagne habe das Potenzial, sich zu einem Magneten zu entwickeln – sowohl für die Aachener selbst als auch für Touristen. Mit der Campusbahn könne zudem die nötige Infrastruktur für Bürger, Touristen, Handwerk und Industrie geschaffen werden.

Doch Thönnissen beschäftigten auch Themen außerhalb Aachens. Vor allem die Energiewende und die Schuldenkrise würden das Jahr 2013 dominieren, meinte sie. „Bei der Energiewende betreten wir absolutes Neuland“, gab die Politikern zu. Sie biete aber auch Chancen, neue Arbeitsplätze zu schaffen. Damit sie gelingen kann, müssten drei Voraussetzungen erfüllt sein: Erstens müsste der Preis für Strom für Jedermann bezahlbar bleiben. Zweitens müsste die regenerative Energie auch genutzt werden (das garantiere das Erneuerbare-Energien-Gesetz), drittens sei ein Ausbau von Leitungen und Speichern notwendig.

Immer wieder fiel am Samstagnachmittag das Stichwort „Arbeitsplätze“. Trotz niedriger Arbeitslosenzahlen in Deutschland, gebe es auch „dunkle Wolken am Himmel“. Thönnissen meinte damit nicht zuletzt die Werksschließung von Bombardier in Aachen. „Die Politik muss die Voraussetzungen für neue Arbeitsplätze schaffen.“ Mit dem Abbau bürokratischer Hürden beispielsweise könne die Politik Industrien die Ansiedlung erleichtern.

Bestätigung erhielt sie hier auch vom CDU-Bundestagsabgeordneten Rudolf Henke. „Wir brauchen Industrialisierung mit innovativen Produkten“, sagte Henke, der wieder für den Bundestag kandidiert.

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