CDA Aachen fordert bessere Kurzarbeiterregelungen

Letzte Aktualisierung:

Aachen. Anlässlich des Tags der Arbeit am 1. Mai spricht sich die CDA Aachen für eine „Besinnung auf die Grundprinzipien der Sozialen Marktwirtschaft aus”.

CDA-Kreisvorsitzender Jörg Lindemann begrüßte in diesem Zusammenhang die Konjunkturpakete der Bundesregierung sowie die verbesserten Kurzarbeiterregelungen. Diese führten dazu, dass Beschäftigte möglichst lange in den Betrieben bleiben könnten und nicht entlassen werden müssten.

Der Arbeitnehmerflügel der CDU Aachen begrüßt ausdrücklich die Ausweitung der Leistungen für Familien im Arbeitslosengeld-II-Bezug. Schulstarterpaket und die Anhebung des Regelsatzes für 6- bis 13-jährige Kinder führten dazu, dass diese Familien 340 Euro pro Jahr mehr zur Verfügung hätten, während Kindergeld beziehende Familien 120 Euro zusätzlich bekämen.

Die CDA Aachen fordert eine Anhebung des Schonvermögens für Langzeitarbeitslose. Lindemann betonte, Langzeitarbeitslose, die für ihre Altersvorsorge Geld zurückgelegt hätten, müssten mehr von ihrem Ersparten behalten können.

Dann seien sie im Alter auch nicht so schnell auf die staatliche Grundsicherung angewiesen. Das derzeit geringe Schonvermögen erlaube es nicht, eine nennenswerte private Altersvorsorge aufzubauen - obwohl die Politik die Bürger gerade dazu seit Jahren auffordere.

Lindemann bezeichnete es als „verrückt, wenn wir Schutzschirme für Banken machen, damit die Sparbücher nicht entwertet werden, und zugleich einem Arbeiter, der seine Arbeit verliert, fast alles wegnehmen.” Deshalb müssten pro Lebensjahr 700 Euro angerechnet werden, also bis zu 45.500 Euro.

Die CDA bekräftigt ihre Forderung, dass Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet und Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung gezahlt haben, im Alter eine Rente oberhalb der Sozialhilfe bekommen müssten. Sie dürften nicht zum Bittsteller bei Vater Staat werden; und ihre Rente müsse oberhalb der Sozialhilfe liegen. Lindemann erläuterte, der Niedriglohnsektor mit Löhnen zwischen 6 und 8 Euro pro Stunde sei gewachsen.

Damit lasse sich keine Rente mehr oberhalb der Grundsicherung erreichen - selbst dann nicht, wenn man 45 Jahre arbeite und Beiträge zahle. Die Akzeptanz der gesetzlichen Rentenversicherung werde aber zerstört, „wenn immer mehr Arbeitnehmer trotz jahrzehntelanger Beitragszahlung nicht mehr bekommen als jemand, der gar nicht gearbeitet hat.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert