Carnevale: Da tobt der „Karnevals-Zirkus“

Von: Julia Gröbbels
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Tanzen bis in die Puppen: Bei der Carnevale im Starfish gehört ausgelassenes Feiern dazu. Neben einigen karnevalistischen Programmpunkten blieb bei den Partyblöcken ausreichend Zeit zum Schunkeln. Foto: Kurt Bauer

Aachen. „Manege frei!“ statt „Oche Alaaf!“ hieß es in diesem Jahr bei der Carnevale, die zum zweiten Mal in ihrer neuen Wahlheimat, der Diskothek Starfish, stattfand. Dem diesjährigen Motto „Zirkus Carnevale“ angemessen, erschienen die zahlreichen „karnevalsjecken“ Gäste in fantasievollen Kostümen.

Dank des traditionellen Gebotes „no costume no entry“ – kein Kostüm, kein Einlass −, das bei der Carnevale gilt, gab es vom Zirkusdirektor bis zum „angry clown“ allerhand bunte Kostüme zu bewundern.

Zuckerwatte, Popcorn & Gaukler

Ein riesiges Zirkuszelt, das den Gästen als Entree dienen sollte, musste jedoch aus Feuerschutz-Gründen bereits vor Beginn der Veranstaltung wieder abgebaut werden. Dem Zirkus-Flair bei einer der größten Karnevalspartys der Session tat dies jedoch keinen Abbruch. Zuckerwatte, Popcorn, Gaukler und nicht zuletzt das ganz und gar nach dem Motto ausgerichtete Programm, sorgten für einen gelungenen Mix aus Karnevals-, Party- und Zirkusatmosphäre.

Den Auftakt der Carnevale, die keine Karnevalssitzung im eigentlichen Sinne ist, da sich Programm- und Partyblöcke abwechseln, bot die HSO-Band, die den Gästen mit einer Mischung aus Karnevals- und Popklassikern einheizte. Im Anschluss sorgten die Schülerinnen und Schüler der Kleebachschule mit einer gleichermaßen aufwendigen wie farbenfrohen Schwarzlicht-Performance für Faszination und Unterhaltung im Publikum. Für die sowohl sportlich-tänzerische Unterhaltung sorgten die im Vorfeld teils durch ein mehrstündiges Casting ausgewählten Tanzgruppen Da Jolie, TSC Gold, Crazy Diamonds und TN Boom, die auch in diesem Jahr wieder mit ausgefeilten und anspruchsvollen Choreographien glänzten. Für die musikalischen Höhepunkte der Veranstaltung sorgten sowohl Nachwuchs-Talent Nicolas als auch die „4 Amigos“, die zwar bereits zu den „alten Hasen“ im Geschäft zählen, das Publikum aber immer wieder mit ihrer Musik und gewitzten Texten in ihren Bann ziehen können. Natürlich fehlte auch ein Besuch von Prinz Bernd I. inklusive Hofstaat nicht. Abseits des abwechslungsreichen Programms durfte aber auch nach Lust und Laune gefeiert, getanzt und geschunkelt werden – weshalb die Carnevale auch häufig als „Stehung“ statt als „Sitzung“ bezeichnet wird.

Flotte Moderationen

Eine weitere Besonderheit in diesem Jahr waren die beiden Moderatoren Jan Hilgier und Rainer Cohnen, die zum ersten Mal durch das Programm führten, so Organisator Oliver Mohr. Um bei der Moderation immer möglichst „nah“ am Publikum zu sein habe man sich dazu entschieden, im Fünf-Jahrestakt das Moderatoren-Team zu wechseln. Und auch für das Jahr 2018 hat Mohr bereits Pläne. „Zum 20. Jubiläum der Carnevale werden wir uns sicher eine besonders große Sause ausdenken“, so Mohr. Trotz der großen Konkurrenz und des schwieriger werdenden Trends im Karnevals-Geschäft bleibt sein Blick in die Zukunft optimistisch und er wünscht dem jungen Team des AKV von ganzem Herzen „Viel Fortune für die Zukunft“.

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