„Campus West“: Bahngelände zu teuer angekauft?

Von: sim
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Das geplante Erweiterungsgelände („Campus West“) der RWTH am Aachener Westbahnhof ist ins Visier der Staatsanwaltschaft Wuppertal geraten.

Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) des Landes, der das rund 200.000 Qua­dratmeter große Areal 2008 von zwei Töchtern der Deutschen Bahn gekauft hatte, hat die Ermittlungen im August mit einer Anzeige gegen ehemalige Verantwortliche aus den eigenen Reihen selber ins Rollen gebracht.

Gegenstand der Untersuchung ist der damals gezahlte Kaufpreis von etwas mehr als 50 Millionen Euro. „Deutlich zuviel“, sagt der BLB heute. Es sei völlig ungewiss, zu welchem Preis die Grundstücke weiterverkauft werden könnten, zumal im Boden schlummernde Altlasten für die Käufer noch Sanierungskosten in unbekannter Höhe nach sich ziehen können.

Ob es zu einer Anklage kommt, ist derzeit noch offen. Gegen wen genau sich die Ermittlungen richten, wollen weder Staatsanwaltschaft noch BLB verraten.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert