Camp Pirotte bleibt „Brandherd”

Von: Stephan Mohne
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Wieder einmal Camp Pirotte: In der ehemaligen Belgierkaserne brannte ein Lkw-Anhänger lichterloh. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Diesen Einsatzort kennt die Feuerwehr mittlerweile zur Genüge: Immer wieder müssen Einsätze gefahren werden, weil es in der ehemaligen Belgierkaserne an der Nordstraße brennt. Mal sind es Reifen, die in Camp Pirotte angezündet wurden, dann Holzpaletten.

Am Dienstag nun war es gleich ein ganzer Lkw-Kühlanhänger, der in hellen Flammen stand.

Kurz nach 17 Uhr waren in der Feuerwehrleitstelle zahlreiche Anrufe von einmal mehr besorgten Anwohnern eingegangen, die starken Brandgeruch wahrgenommen hatten. Die Feuerwehr rückte mit Kräften der Hauptwache, der Wache Süd und der Freiwilligen Feuerwehr Brand an. Deutlich lag der „Duft” von verbranntem Gummi bei deren Eintreffen in der Brander Luft.

Allerdings mussten die Einsatzkräfte eine Weile suchen, bis sie den Brandherd auf dem weitläufigen Gelände ausgemacht hatten. Dunkler Rauch steig diesmal aus einer abgelegeneren Halle auf. Die Feuerwehr ging mit zwei Trupps gegen den Brand vor. Den Schaden bezifferte Einsatzleiter Adelbert Zieger auf 5000 Euro.

Viel zu tun hatte indes auch der Rettungsdienst der Feuerwehr. Es gab eine Häufung internistischer Notfälle. „Die Rettungswagen rollen ununterbrochen”, so Zieger.

Mehrfach mussten die Rettungskräfte und die Polizei Dienstagnachmittag überdies zu Verkehrsunfällen ausrücken. Zum Glück gab es dabei jeweils nur Leichtverletzte. Jeweils drei Autos verkeilten sich zum Beispiel am Kreisverkehr in Rothe Erde, auf dem Adalbertsteinweg und an der Ecke Berliner Ring/Charlottenburger Allee.

Am Abend kam dann auch noch ein kurioses Kapitel dazu. Erneut rückte die Feuerwehr aus, weil Zeugen Feuerschein und Rauchentwicklung an der Wenzelstraße ausgemacht hatten. Gelöscht werden musste letztlich nichts. Ein Zeitgenosse hatte angesichts der frühlingshaften Temperaturen die Grillsaison auf dem heimischen Balkon verlängert...
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