„bye bye land“: Spannendes Spiel mit Illusionen

Von: Birgit Broecheler
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„bye bye land“: Die Ausstellung von Petra Deta Weidemann öffnet am Freitagabend im „Raum für Kunst“ in der Elisengalerie. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Kreuzungen von klaren Formen und Linien, Beton, mitteldichte Faserplatten (MDF) und Schnüre – das sind die Mittel, derer sich die Künstlerin Petra Deta Weidemann für ihre Werke bedient. Zu sehen sind einige ihrer Arbeiten jetzt in der Ausstellung „bye bye land“, die am Freitagabend im „Raum für Kunst“ in der Elisengalerie eröffnet wird.

Inspirieren lassen hat sich Weidemann für ihre Kunst von Balkonen. „Balkone sind ein privater Rückzugsraum, ein Stück persönliche Freiheit und die Verbindung von innen nach außen“, sagt die 1968 in Siegen geborene Künstlerin, die Bildende Kunst an der Fachhochschule Aachen studiert hat und sowohl im Dreiländereck als auch in Düsseldorf lebt und arbeitet. Je nach Blickwinkel verändern sich die Arbeiten perspektivisch.

„Man verlässt verliert die Bodenhaftung und träumt sich in die Höhe“, sagt Weidemann über ihre Werke. „Ich kenne niemanden, der solche Reliefs in dieser Form herstellt“, lobt „Raum für Kunst“-Leiterin Helga Scholl. Weidemann habe eine faszinierende klare Handschrift und führe die Geometrie ad absurdum. Ihre Werke bräuchten viel Raum, weil sie mit Perspektiven und Illusionen spielten. Diesen Raum gebe ihnen die neue Ausstellung.

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