Bußgeld für entwaffneten Penn-Soldaten

Von: red/pol
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Schirrmeister Peter Siffrin präsentiert das „Corpus Delicti“: Eine Gewehrattrappe wie diese ist eine Anscheinswaffe und als solche am Samstag von der Polizei konfisziert worden. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Die Entwaffnung eines Gardisten der Oecher Penn durch die Aachener Polizei hat einigen Wirbel ausgelöst. Gegen den jungen Mann wird „voraussichtlich ein Bußgeld im absolut unteren Eurobereich ausgesprochen“, wie die Aachener Polizei am Donnerstag bekanntgab.

Aus Datenschutzgründen hat die Polizei die genaue Höhe der Strafe nicht genannt. Das niedrigste Bußgeld, das verhängt wird, liegt bei fünf Euro.

Um in Zukunft weitere Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Tragen von sogenannten Anscheinswaffen zu vermeiden, hat die Polizei angekündigt, einen „kurzen Draht“ zu den Karnevalsvereinen in der Städteregion halten zu wollen, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Das vereinbarten Polizeipräsident Dirk Weinspach, der Präsident vom Festausschuß Aachener Karneval, Frank Prömpeler, und der Präsident vom Verband der Karnevalsvereine Aachener Grenzlandkreise, Reiner Spiertz.

Bereits am Montag hatten sich der Kommandant der Oecher Penn, Jürgen Brammertz, und Polizeipräsident Weinspach getroffen, um sich gegenseitig zu versichern, dass man sich an die gesetzlichen Regeln halten werde, ohne den Karneval zu beeinträchtigen.

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