Burtscheider Weinfest: Erlesene Rebsorten und besonderes Flair

Von: Svenja Pesch
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So schmecken die edlen Tropfen: Das dreitägige Weinfest in Burtscheid lockte viel Publikum auf den Platz vor dem Abteitor. Foto: Andreas Steindl

Burtscheid. Für manche ist er einfach nur „ein Gesöff“. Für viele wiederum der erlesenste aller „Trünke“: Wein – egal ob roter oder weißer, ob als Schorle oder pur. „Wo aber der Wein fehlt, stirbt der Reiz des Lebens“, formulierte schon der griechische Tragödiendichter Euripides. Ganz in diesem Sinne haben die Burtscheider jetzt drei Tage lang ihr traditionelles Weinfest gefeiert.

Bereits am Freitag eröffnete die diesjährige Maikönigin, Angela Klein, das Fest. Die 24-jährige Stolbergerin hatte sich gegen ihre Mitbewerber durchgesetzt und war von der Burtscheider Interessengemeinschaft (BIG) aufgrund ihrer Liebe zum Viertel – sowohl beruflich als auch privat – ausgewählt worden. Gemeinsam mit vielen Besuchern überzeugte sich die Maikönigin vor der traumhaften Kulisse rund um das Abteitor und den Burtscheider Markt von den vielen Köstlichkeiten. Sieben Winzer aus dem Ahr- und Mosel-Tal präsentierten ihre Weine.

Am Sonntag hatten die Händler der belebten Fußgängerzone zum Einkaufsbummel eingeladen. Burtscheider sowie „Nicht-Einheimische“ schlenderten bei Sonnenschein durch das verschlafene und idyllische Sträßchen. „Es ist immer wieder schön dabei zu sein. Denn die ganze Atmosphäre hier ist einfach toll“, erzählt Weinhändler Marcus Jongen. Nur der Blick nach oben gefiel nicht immer: „Was natürlich immer etwas kritisch ist, ist die Sache mit dem Wetter. Denn Freitag war es gar nicht gut, weshalb da die Massen an Besuchern ausgeblieben sind. Aber die letzten zwei Tage waren dann doch erfolgreich“, fügt er hinzu.

Neben der Verköstigung diverser Rebensäfte lockte auch das Rahmenprogramm reichlich Publikum. Schlagersänger Nino und die Öcher Stadtmusikanten sorgten für Schunkelstimmung – schließlich war für das kulinarische Wohl bestens gesorgt.

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