Aachen - Burtscheider Lachtauben: Narren fliegen in den siebten Himmel

Burtscheider Lachtauben: Narren fliegen in den siebten Himmel

Von: Jutta Katsaitis-Schmitz
Letzte Aktualisierung:
11564327.jpg
Viel Bein, viel Spaß und tolle Gäste: Lachtauben-Präsident Hansjürgen Gatzweiler führte in den Burtscheider Kurpark-Terrassen durch ein rasantes Programm. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Was haben sie sich in den vergangenen zwölf Monaten wieder prächtig gemausert, die Burtscheider Lachtauben. Ganze Revuen bringen sie inzwischen aus eigenen Reihen in ihrem Duvveschlaag auf die Bühne.

 Und das hängt sicher nicht nur mit der neuen Session zusammen, die Präsident Hansjürgen Gatzweiler als „kurz, aber heftig“ beschreibt. Entsprechend herrschte von Beginn der Prunksitzung an knisternde Spannung in den Kurpark-Terrassen. Dem Einmarsch der Gesellschaft folgten Mariechentänze und der singende Hape Jonen.

Als Gastgesellschaft machte die 1. Große KG „de Bockrijjer“ Herzogenrath ihre Aufwartung, gefolgt von Alfred Wings aus Eschweiler, genannt „der Lange“, der in seiner Rede noch einmal die alte Weisheit bestätigte: „Wer schön sein will, muss leiden“.

Dann folgte der von den Jecken mit Spannung erwartete „Lachtauben-Block“ mit eigenen Darbietungen. Allen voran die Männertanzgruppe der Wild Boys, die wie die „Biene Maja und ihr Willi“ über die Bühne schwebten. Von Sitzungsleiter Jürgen Lütz als die „beste Frauentanzgruppe Deutschlands“ anmoderiert, folgten temperamentvoll und umjubelt die „Powertauben“ als Engelchen und Teufelchen zur Melodie „Die Hölle morgen früh ist mir egal“.

Der Teufel war los im Saal, als das Quartett der Gruppe „For Fun“ um Hansjürgen Gatzweiler mit den „Powertauben“ närrische Lieder anstimmte. Die vier Tenöre ließen die Wunder der Welt klangvoll erleben. Klassiker der Weihnachtszeit wurden unter dem Motto „Atemlos“ verpackt, und nachdem es als Kontrastprogramm „Tote Enten sollten nicht verwesen“hieß, wurde auch die „Schwarze Natascha“ angehimmelt.

Die Lachtauben-Showtanzgruppe entführte sodann noch mit Charme und dem Lockruf „Money, money, money“ nach Las Vegas. Das war der richtige Zeitpunkt für den Besuch des Prinzen Michael II., der mit seinem Hofstaat überzeugend als erstes klangreiches Versprechen „Vollgas im Öcher Karneval“ anstimmte.

Den Abschluss leitete De Knalltüt, alias WilliFuchs, als Redner ein. Mit Kölschen Hits hatte die Band De Fröngde aus Eschweiler Musik fürs Öcher Hazz im Gepäck.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert