Burtscheid feiert sich und feine Weine

Von: Leon Kirschgens
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Prächtige Stimmung: Auf dem Burtscheider Weinfest – hier mit Organisator Wilfried Braunsdorf (BIG, oben, 2.v.r.) - gibt es edle Tropfen und ein schmuckes Rahmenprogramm. Foto: Andreas Schmitter
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Tritt als Burtscheider Urgestein seit 25 Jahren auf dem Weinfest auf: Hans Montag. Foto: Andreas Schmitter

Burtscheid. „Botsched mi Botsched“ – „Burtscheid, mein Burtscheid“. Spätestens, wenn der Sänger Hans Montag, auch der „singende Figaro“ genannt, das 1985 geschriebene und womöglich einzige Burtscheider Lied wieder anstimmt, dürfte jedem Burtscheider und Öcher klar sein: Es ist wieder Mai-Weinfest.

Und dieses Jahr sogar zum 25. Mal. Seit Freitag finden sich sechs Winzer – unter anderem aus der Pfalz, von der Mosel und der Ahr – auf dem Platz vor dem Abteitor ein. Darunter Walter Klundt, der mit seiner Frau aus der Pfalz angereist ist. „Ich bin nun von Anfang an dabei und jedes Mal gern hier“, sagt Klundt. Gleiches gilt wohl auch für Hans Montag, der als Burtscheider Urgestein ebenfalls seit 25 Jahren auf dem Weinfest auftritt. „Ich fühle mich mit Burtscheid sehr verbunden“, sagt er.

Die Besucher konnten über das Wochenende – natürlich neben dem Weintrinken – Montags Livemusik und der anderer Livebands lauschen. Wilfried Braunsdorf, Vorsitzender der Burtscheider Interessensgemeinschaft (BIG), läutete mit der jüngst gewählten Maikönigin Natalija Airich und den ortsansässigen Vereinen das traditionelle Fest am vergangenen Freitagnachmittag ein. Mit dem Weinfest werde der Zusammenhalt der Burtscheider gestärkt, erklärt er.

„Die ortsansässigen Vereine sind ein fester Bestandteil des Festes, das die enge Heimatverbundenheit der Burtscheider beweist“, sagt Braunsdorf. Vor allem aber präsentierten sich die Burtscheider mit dem jährlichen Maifest nach außen. Denn außer dem Maifest habe Burtscheid nicht viele vergleichbare Veranstaltungen mit Volksfestcharakter. Und wo sollte Burtscheid sich von seiner besten Seite zeigen, wenn nicht direkt auf dem Platz vor dem Abteitor und den alten Gemäuern, dem „Herzen von Burtscheid“, wie Braunsdorf es nennt.

Hier jedenfalls fühlt sich auch Natalija Airich, die diesjährige Maikönigin, wohl. Airich, die in Burtscheid ein Optikgeschäft führt, ist selbst seit vier Jahren Mitglied der BIG. Für Braunsdorf und den Rest der Jury war es wichtig, eine wahre Burtscheiderin zur Maikönigin zu ernennen. „Sie kommt aus den eigenen Reihen und präsentiert die Ortsverbundenheit sehr gut, Letzteres ist für uns das Wichtigste“, sagt er.

Auch am Montag wird ab 11 Uhr noch Wein ausgeschenkt, während „DJ Marcus“ auflegt. Und der alljährliche Kinderflohmarkt für die jüngeren Weinfestbesucher ist vom Kapellenplatz über die Kapellstraße bis zum Burtscheider Markt aufgebaut. Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre bieten ihre Spielzeuge und Ähnliches an.

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