Bundeswehr lädt zum großen „Tag der offenen Tür“

Von: Martina Stöhr
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Die Bundeswehr öffnet ihre Türen: Am 10. Juni bekommen die Besucher in der Lützow-Kaserne einiges geboten. Neben Fallschirmsprüngen und technischen Vorführungen werden auch Einblicke in einen Marder-Kampfpanzer gegeben, wie sie Brigadegeneral Ralf Lungershausen und Uwe Martin hier schon einmal gewähren. Foto: Ralf Roeger
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Die Bundeswehr öffnet ihre Türen: Am 10. Juni bekommen die Besucher in der Lützow-Kaserne einiges geboten. Neben Fallschirmsprüngen und technischen Vorführungen werden auch Einblicke in einen Marder-Kampfpanzer gegeben, wie sie Brigadegeneral Ralf Lungershausen und Uwe Martin hier schon einmal gewähren. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Mit rund 30.000 Besuchern rechnet die Bundeswehr in der Lützow-Kaserne, wenn die am Samstag, 10. Juni, von 10 bis 17 Uhr ihre Tore öffnet. Am „Tag der Bundeswehr“ wollen die Soldaten ins Gespräch mit der Bevölkerung kommen und die Leistungsfähigkeit ihres Standortes zeigen.

Ein buntes Rahmenprogramm mit Mitmachaktionen, zu dem auch Polizei, Feuerwehr und viele weitere Organisationen beitragen, soll den Besuchern die Möglichkeit geben, die Streitkräfte in Aachen kennenzulernen.

Und gegen 14 Uhr wird die Rede der Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen zu diesem besonderen Tag übertragen, denn nicht nur in Aachen öffnen sich die Türen der Bundeswehr, an vielen anderen Standorten in Deutschland auch.

Eine von vier Kasernen in Aachen

Die Lützow-Kaserne ist eine von vier Kasernen in Aachen und unter anderem spezialisiert auf die technische Ausbildung von Soldaten. Damit die Lehrgangsteilnehmer möglichst wenig Zeit in der Kaserne verbringen müssen, können sie sich schon von zu Hause aus auf die Kurse vorbereiten. Dazu gibt es laut Brigadegeneral Ralf Lungershausen ein speziell entwickeltes Online-Angebot. Ausgebildet wird in allen Organisationsbereichen, also auch im Bereich Marine und Luftwaffe und auf Anfrage sogar auch Soldaten anderer Länder. 5500 Soldaten werden in der Lützow-Kaserne pro Jahr ausgebildet: Sie können dabei Abschlüsse erreichen, die dem Gesellen, dem Meister und dem Techniker entsprechen und zivilberuflich anerkannt sind.

„Wir können Technik… und mehr“ wirbt die Bundeswehr und zeigt am „Tag der offenen Tür“ modernste Einsatzfahrzeuge. Sie instand zu halten, ist eine weitere Aufgabe des „Ausbildungszentrums Technik-Landsysteme“. Zu sehen sind Panzer oder das Kettenfahrzeug „Hägglund“, das laut Lungershausen durch seine besondere Beweglichkeit besticht, und gleichermaßen im Schnee als auch in schwierigem Gelände einzusetzen ist. Ganz aus der Nähe können die Besucher sehen, wie dicht gedrängt die Soldaten in dem Panzer „Marder“ sitzen und wie ein solches „Großgerät“ gelenkt wird. „Und wenn dann auch noch die Motoren laufen, ist das sicher ein beeindruckender Sound“, sagt der Brigadegeneral.

Erfahrungsgemäß kommen viele Familien zum Tag der offenen Tür, weil ein Sohn oder eine Tochter bei der Bundeswehr ist. In den technischen Berufen sind Frauen zwar auch bei der Bundeswehr eher die Ausnahme, aber im Sanitätsbereich machen sie die Hälfte der Soldaten aus. Laut Pressesprecher Thorsten Küppers freuen sich die Besucher, wenn sie die Chance bekommen, eine Kaserne von innen zu sehen. Die Bundeswehr ihrerseits wird den Tag nutzen, um zu informieren und sich zu präsentieren. Fallschirmsprünge, Vorführungen der Fahrzeuge und das Nachstellen von Gefechtsausschnitten sollen den Gästen einen Einblick in die Welt der Soldaten geben.

Aktionstag am Kugelbrunnen

Um auf den „Tag der Bundeswehr“ aufmerksam zu machen, wird es schon am 30. Mai einen Aktionstag am Kugelbrunnen geben. Außerdem ist auch ein „Job-Tausch“ geplant, bei dem Soldaten ihren Arbeitsplatz mit einem zivilen Arbeitnehmer tauschen. Am „Tag der Bundeswehr“ selbst sind zudem Shuttle-Dienste geplant, die zu einem reibungslosen Ablauf beitragen sollen.

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