Aachen - Bundespolizei ist von Lichtenbusch nach Eschweiler umgezogen

Bundespolizei ist von Lichtenbusch nach Eschweiler umgezogen

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Die Bundespolizei ist nach Eschweiler umgezogen. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Lange haben die Beamten der Bundespolizei in Lichtenbusch auf ihren bevorstehenden Umzug zum neuen Bundespolizeirevier Aachen-Nord in Eschweiler, Rue de Wattrelos 29, gewartet. Über 50 Jahre diente das alte Gebäude in Aachen-Lichtenbusch den Beamten als Dienstort.

Am 6. November 1964 bei strahlender Herbstsonne wurde nach Fertigstellung der Autobahnverbindung Antwerpen-Lüttich-Aachen-Köln die Grenzschutzstelle Aachen-Lichtenbusch eröffnet und diente als offizielle Grenzübergangsstelle. Hier kontrollierten damals Bundesgrenzschutzbeamte gemeinsam mit Zollbeamten den grenzüberschreitenden Verkehr bis zum Inkrafttreten des Schengener Übereinkommens.

Beim Inkrafttreten des Schengener Übereinkommens fielen die Schlagbäume und die Kontrollhäuschen an der Grenze. Die Beamten zogen nun im Rahmen der Grenzüberwachung nicht mehr direkt an der Grenze, sondern im Schengen-Binnenraum Fahrzeuge aus dem Verkehr und kontrollierten ihre Insassen, was bis heute noch so praktiziert wird. Grund des Umzuges war eine Organisationsentscheidung nach der die Aufgaben der Bundespolizei in der Euregio an den Grenzen nur aus dem Revier Aachen-Nord in Eschweiler neben der Bundespolizeiinspektion Aachen am Hauptbahnhof wahrgenommen werden soll. Durch den Umsetzungsprozess und deren Organisationsentscheidung waren die Gebäude des ehemaligen Reviers Aachen-Nord in Vetschau und Aachen-Lichtenbusch in die Jahre gekommen und nicht mehr zeitgemäß.

Seit Dienstag bringen die Umzugswagen das Mobiliar und die noch benötigte Ausstattung nach Eschweiler. In verkehrsgünstiger Lage und mit neuem Equipment kann nun nahe dem Aachener Kreuz lageangepasst der grenznahe Verkehr im Rahmen des Schengener Übereinkommens überwacht werden. Am Freitag um 13.30 Uhr wird das neue Gebäude gesegnet und anschließend finden die Einweihungsfeierlichkeiten statt.

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