Bund verhandelt mit potenziellen Käufern um Camp Hitfeld

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Zugang untersagt: Seit 16 Jahren tut sich in Camp Hitfeld - der wohl größten städtischen Brache - nichts. Foto: Wolfgang Plitzner

Aachen. Seit Jahr und Tag sagen Fuchs und Hase sich hier gute Nacht. Jetzt aber soll Camp Hitfeld von einem potenten Investor aus dem Dornröschenschlaf geweckt werden. „In der Tat gibt es mehrere Interessenten, die das Areal erwerben wollen”, bestätigte Norbert Stahl, zuständiger Abteilungsleiter bei der Bundesagentur für Immobilienaufgaben.

Allerdings sucht der Bund als Besitzer des rund 43 Hektar umfassenden, bis 1992 von den belgischen Truppen genutzten Geländes bereits seit Jahren einen geeigneten Käufer.

Auch hatte er in der Vergangenheit wiederholt einen baldigen Verkauf in Aussicht gestellt - obwohl der Stadtrat die Nutzungsmöglichkeiten für potenzielle Investoren erheblich eingeschränkt hat.

Lediglich ein Drittel der Fläche neben dem Augustinerwald darf demnach für Freizeit- und Breitensportangebote zur Verfügung gestellt werden.

Der Rest soll renaturiert werden. Doch diesmal konkretisieren sich die Verhandlungen ganz offensichtlich.

„Wir sind im Gespräch und gehen davon aus, dass wir das Camp noch in diesem Jahr veräußern können”, sagte Norbert Stahl. Eine entsprechende Ausschreibung werde jetzt in Kürze auf den Weg gebracht.
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