Bürgerinformation zum Gehweg „Auf der Kier”

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Aachen. Durch den Ausbau des nördlichen Gehweges an der Straße „Auf der Kier” in Walheim sollen die Fußgänger insbesondere vor dem Schwerlastverkehr zur Kalksteingrube geschützt werden. Dazu veranstaltet die Verwaltung eine Bürgerinformation am Montag, 12. Juli um 19 Uhr im Jakob-Büchel-Haus, Hasbach 11, in Walheim statt.

Die Pläne sehen vor, zunächst einen Bürgersteig nach dem Separationsprinzip anzulegen, der Fußgängern die notwendige Sicherheit gibt, das Parken in bestimmten Bereichen erlaubt und den LKW-Verkehr gewährleistet.

Ein Vollausbau ist nicht sinnvoll, da der Schwerlastverkehr, der den Steinbruch verfüllt, die Fahrbahn zu sehr in Mitleidenschaft ziehen würde. Später ist zu überlegen, ob der Straßenraum konventionell mit Fahrbahn und Gehwegen oder als verkehrsberuhigter Bereich als niveaugleiche Fläche auszubauen ist.

Diese Entscheidung muss zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht getroffen werden, sie wurde aber bei der Planung bedacht, damit der neue Gehweg bei einem späteren Ausbau ohne zusätzliche Kosten integriert werden könnte.

Um die Sicherheit der Fußgänger - auch in Anbetracht der benachbarten Seniorenresidenz- zu gewährleisten, sind aus Sicht der Verwaltung Gehwege auf beiden Seiten der Straße notwendig.

Der bisher fehlende nördliche Gehweg wird neben der vorhandenen Asphaltfläche angelegt und mittels Betonbordsteinen und Pflasterrinne abgegrenzt.

Parkmöglichkeiten für 10 Fahrzeuge entstehen wechselseitig auf beiden Fahrbahnseiten. Damit wird auch dem Wunsch der Anwohner entsprochen, die sich eine Reduzierung der Fahrgeschwindigkeit wünschen.

Bei einer Fahrbahnbreite von 4,50 Metern neben abgestellten Autos können zwei PKW bei vorsichtiger Fahrweise aneinander vorbeifahren, Lkw müssen an den Ausweichstellen, die 6,5-7,0 Meter breit sind, warten.

Im Unterschied zur derzeitigen Situation ergibt sich eine Verbesserung, denn der Verkehr wäre damit eindeutig auch für Ortsunkundige geregelt. Diese Vorteile sind durch eine von Anliegern vorgeschlagene Querungshilfe als Ergänzung des einseitigen Gehwegs nicht zu erreichen, vielmehr erforderte dies eine zweite Querung an der Einmündung in die Schleidener Straße.

Um den Anwohnern die geplante Lösung noch einmal zu erläutern, Missverständnisse auszuräumen und mit ihnen darüber zu diskutieren, veranstaltet die Verwaltung eine Bürgerinformation, in der auch Fragen zur finanziellen Beteiligung der Anlieger beantwortet werden können.
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