Bürger planen Radschnellweg mit

Von: Martina Stöhr
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Stark befahrene Roermonder Straße: Der geplante Radschnellweg soll sie vom Verkehr entlasten. Foto: Wolfgang Sevenich

Aachen. Bis Ende des kommenden Jahres soll die Machbarkeitsstudie für den geplanten Radschnellweg Aachen-Herzogenrath abgeschlossen sein. Das teilte die Verwaltung jetzt dem Mobilitätsausschuss in seiner jüngsten Sitzung mit.

Die Bürger sollen in die Planungen einbezogen werden, heißt es in der Sitzungsvorlage. Für die Linienführung des Radschnellweges sollen verschiedene Varianten erarbeitet werden. In einem ersten Schritt wird das Projekt in Kürze in die Beteiligungsplattform www.unserac.de eingestellt. Dort kann jeder seine Anregungen und Bedenken äußern und sich an der Diskussion beteiligen.

Die Idee, Aachen und Herzogenrath mit einem Radschnellweg zu verbinden, war bei einem NRW-Landeswettbewerb als einer von fünf Siegern hervorgegangen. Gemeinsam mit der Städteregion und der Stadt Herzogenrath sowie den niederländischen Partnern Kerkrade, Heerlen, Parkstad Limburg und Provinz Limburg wird das Projekt derzeit weiterverfolgt.

Workshops geplant

Um die Bürger an dem Planungsprozess zu beteiligen, sollen Workshops und Termine vor Ort organisiert werden. Im Rahmen der Machbarkeitsstudie, für die das Ingenieurbüro Berg verantwortlich zeigt, werde ein Konzept zur Kommunikation und zur Bürgerbeteiligung entwickelt, heißt es seitens der Verwaltung. Auch die Umweltverträglichkeit soll berücksichtigt werden.

Laut Städteregion setzen die Niederländer bereits seit den 80er Jahren auf Radschnellwege, um Staus zu vermeiden. Radschnellwege seien günstiger als Umgehungsstraßen, meinen demnach die Niederländer. Das Land NRW hat diese Entwicklung aufgegriffen und will in den nächsten Jahren fünf Radschnellwege fördern, darunter auch mit 80 Prozent jenen zwischen Aachen und Herzogenrath.

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