Aachen - Bürger im Aachener Norden zeigen Geschlossenheit

Bürger im Aachener Norden zeigen Geschlossenheit

Von: Birgit Broecheler
Letzte Aktualisierung:
Demonstratives Miteinander: Hu
Demonstratives Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Mit Luftballons, Transparenten, Trillerpfeifen und Sambamusik zogen rund 700 Bürger aus Aachen-Nord am Samstagnachmittag über die Jülicher Straße zum Ludwig-Forum.

Unter dem Motto „Wir sind oben” hatte sich ein Teil des Zugs vom Rehmplatz, der andere von der Liebigstraße aus aufgemacht, um zu zeigen, was der Stadtteil zu bieten hat. Auf der Jülicher Straße verbanden sich die beiden Züge zu einem - ganz im Sinne des veranstaltenden Stadtteilbüros Aachen-Nord: Sein Ziel war es, dass die Bewohner des Nord-Viertels sich besser kennenlernen.

Auch bei den daheim gebliebenen Bürgern erregte der Zug viel Aufmerksam: Entlang der Jülicher Straße gingen überall Fenster und Haustüren auf.

„Die Demonstration ist super gelaufen”, freute sich Nicole Meyr vom Stadtteilbüro. „Es waren viel mehr Menschen dabei als wir gehofft hatten.” Schulen und Kitas, die Lebenshilfe Aachen, die AWO-Begegnungsstätte, der Kinderschutzbund sowie die Vineyard Gemeinde und viele weitere Einrichtungen hatten sich dem bunten Zug angeschlossen und bezogen mit Transparenten wie „Das Beste an Aachen ist unsere Vielfalt” oder „Es ist normal, verschieden zu sein” klar Stellung.

So unterschiedlich die Kulturen und Altersklassen auch waren, eines war ihnen gemeinsam: Alle plädierten für mehr Toleranz und Vielfalt.

Im Innenhof des Ludwig Forums trafen sich dann Jung und Alt bei Pizza, Nusspli-Brötchen oder Bockwurst zum geselligen Beisammensein. Vor allem die Samba-Band Bloco Luoco sowie die Capoeira-Gruppe Aachen heizten den Besuchern mächtig ein. Ruhigere Klänge schlugen die Cellisten der Musikschule an, während es bei der Hip Hop Band der KG Passstraße richtig zur Sache ging.

Insbesondere die Kleinsten kamen beim Gesichterschminken, Farbrad-Malen oder T-Shirt-Bedrucken voll auf ihre Kosten. Viele Erwachsene hingegen ergriffen die Gelegenheit beim Schopf und besuchten bei freiem Eintritt das Ludwig-Forum.
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