Aachen - Budenzauber Weihnachtsmarkt: Breitere Gassen, mehr Verkehr

Budenzauber Weihnachtsmarkt: Breitere Gassen, mehr Verkehr

Von: Robert Esser
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Zauberhaftes Flair: Die Macher des Weihnachtsmarktes freuen sich auf den Budenzauber in der historischen Altstadt. Foto: Michael Jaspers
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Zauberhaftes Flair: Die Macher des Weihnachtsmarktes freuen sich auf den Budenzauber in der historischen Altstadt. Foto: Michael Jaspers

Aachen. „Wir wollen keine Kirmes mit Tannengrün!“, betont Klaas Wolters. Auch der Vorsitzende des Märkte und Aktionskreises City (MAC) – seit Jahrzehnten Ausrichter des Aachener Weihnachtsmarktes – legt besonderen Wert auf das einzigartige Flair des Öcher Budenzaubers.

Immerhin landete man auch 2016 wieder in der Riege der fünf schönsten Weihnachtsmärkte Europas (www.christmas.ebdest.in). Ab Freitag (offizielle Eröffnung um 19 Uhr auf dem Katschhof) erwarten rund 130 Händler hunderttausende Besucher bis zum 23. Dezember im „magischen Budenzauber“.

Rund 130 Händler räumen gerade ihre Holzhütten ein: mit Kerzen, duftenden Ölen, allerlei Geschenken – und natürlich Glühwein und Co. Am Dienstagmittag wurde der rund zehn Meter hohe Baum neben den Karlsbrunnen platziert, erstmals verankert in zehn Tonnen Zementballast. „Auch wir waren überrascht, als der Windkanaltest der FH Aachen für unseren Weihnachtsbaum den cw-Wert eines ausgewachsenen Lkw und damit ein so hohes Ballastgewicht ergab, um auszuschließen, dass er – wie vergangenes Jahr – nochmal umfällt“, erklärt MAC-Geschäftsführer Manfred Piana.

Die MAC-Experten haben auch für die 45. Auflage des Weihnachtsmarktes – der sechs Tage kürzer als im Vorjahr ist – einige Optimierungen ausgetüftelt: Durch bis zu 1,50 Meter breitere Gänge auf dem Markt und dem Katschhof sollen Engstellen entschärft werden. An der Katschhofseite vor dem Dom pflanzte man auf der vormals weiten Freifläche neben dem Glühweinstand noch weitere Holzbuden, die rückwärtig als Unterstände von Glühweinliebhabern genutzt werden können.

Eine weitere Engstelle beseitigte man an der Hartmannstraße. Der dortige Glühweinstand „Hütte 16“ zog – mit großer Außenterrasse – an den Rand des Elisengartens. „Wir haben zudem durch einige Umbauten auf dem Katschhof nun auch dafür gesorgt, dass das Centre Charlemagne während des Weihnachtsmarktes mehr in den Blick der Besucher rückt“, erläutert Piana. Ebenso auffällig: Die sogenannten „Terrorpoller“, die ab Freitag bei Großveranstaltungen aus Sicherheitsgründen die Zufahrt von der Jakobstraße Richtung Markt blockieren. Sie sollen laut Stadt rechtzeitig funktionieren.

Eng dürfte es – vor allem samstags – auf den Straßen rund um die historische Altstadt werden. Nicht nur weil insgesamt über 100 Parkplätze in den sanierungsbedürftigen beziehungsweise abrissreifen Stadtparkhäusern an der Mostard-straße und am Büchel gesperrt sind.

Barbara Kirchbrücher, zuständig fürs städtische Verkehrsmanagement, empfiehlt deshalb die 1600 P&R-Parkplätze am Westfriedhof (Vaalser Straße), Waldfriedhof (Monschauer Straße), Tivoli-Parkhaus (Krefelder Straße) und auf dem Areal Jülicher Straße/ Pariser Ring. Für fünf Euro können bis zu fünf Personen per P&R- Ticket mit dem Bus in die Innenstadt und zurück fahren. Beim Tivoli-Parkhaus reicht das Parkticket als Fahrausweis.

„Im Vergleich zu 2015 zählten wir 2016 mit 16.000 Nutzern schon doppelt so viele P&R-Kunden – Tendenz steigend“, freut sich Kirchbrücher. Für bis zu 1800 Busse mit auswärtigen Besuchern ist der Bendplatz reserviert. Am Sonntag, 10. Dezember, sind zudem viele Geschäfte rund um den Weihnachtsmarkt geöffnet, wie beim Late-Night-Shopping am Samstag, 16. Dezember, bis 22 Uhr. Trotzdem gilt laut MAC das Prinzip: „Qualität vor Kommerz!“

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