Brücken quer durch Europa geschlagen

Von: Hanna Sturm
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Aachen. Sprachkenntnisse verbessern, interkulturelle Kompetenzen erlangen und Europa erleben: Das ist die Idee hinter dem EU-Projekt „Qualitätssicherung in der beruflichen Bildung” am Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg.

Gemeinsam mit Berufsschulen in Rumänien, Bulgarien und Schleswig-Holstein hat das Aachener Kolleg vor zwei Jahren das Projekt gestartet. Ziel der Zusammenarbeit ist, dass die Schüler andere europäische Länder und Kulturen erleben. Außerdem bauen die Berufsschulen ein Netzwerk auf, das es den Schülern erleichtern soll, ein Auslandspraktikum in technischen oder wirtschaftlichen Bereichen zu absolvieren. Die jeweilige Partnerschule vor Ort kümmert sich um die Praktikumsvermittlung, hilft bei der Unterbringung und steht beratend zur Seite.

Beim Abschlusstreffen nach der zweijährigen Projektphase konnten Lehrer und Schüler des Aachener Berufskollegs nun auf interessante Aufenthalte in Lipova-Arad in Rumänien, im bulgarischen Sliven und in Norddeutschland in Norderstedt zurückblicken und ihrerseits Gäste in Aachen begrüßen. Neben einem kulturellen Tag mit Ausflügen und Sightseeing haben die Jugendlichen bei jedem Besuch auch Firmen besichtigt, um den Arbeitsalltag und die Berufsbildungssysteme im anderen Land kennenzulernen. So konnten auch schon die ersten Schüler Kontakte für ein späteres Praktikum knüpfen.

Die Projektkoordinatorin Petra Sauerland hofft, dass sie und ihre Kollegen möglichst viele Schüler für ein Auslandspraktikum begeistern können. „So können die Jugendliche wichtige Kompetenzen erwerben und den europäischen Gedanken selber erleben. Es ist schließlich die junge Generation, die Europa weiterentwickeln soll”, sagt sie. Einige Firmen haben dem Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg schon zugesagt, Praktikumsplätze für Berufsschüler aus anderen Ländern anzubieten.

Auch Bürgermeisterin Margrethe Schmeer, Schirmherrin für das neue Netzwerk zur Organisation von Praktikumsplätzen, lobt die Schulen für ihre Engagement und das Brückenbauen innerhalb Europas. „Es ist ein bedeutendes Projekt, bei dem die Jugendlichen sich auch selbst etwas beweisen können und Europa besser kennen lernen.”
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