Aachen - Brisante Themen werden bei der Euregio-Wirtschaftsschau nicht ausgespart

Brisante Themen werden bei der Euregio-Wirtschaftsschau nicht ausgespart

Von: Kathrin Albrecht
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Hinein ins Vergnügen: Wellness ist eines der großen Themen der Euregio-Wirtschaftsschau auf dem Gelände des ALRV in der Soers. Foto: Andreas Schmitter
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Fetziger Rock&Roll: Auch für Musikfreunde bot die Schau am vergangenen Wochenende einiges. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. 350 Aussteller, 18 Themenhallen, 3300 Quadratmeter Ausstellungsfläche – so präsentiert sich seit dem Wochenende die Euregio-Wirtschaftsschau auf dem Gelände des ALRV in der Soers. Eines wird schon am Eingang klar: Man braucht Ausdauer, wenn man wirklich einmal überall hineinschauen möchte.

In Halle 1 präsentieren sich die großen regionalen Akteure, wie zum Beispiel die Stawag, die Städteregion Aachen sowie die Stadtverwaltung. Nah an die Bürger heran zu kommen, ist die Idee der Präsentation. Erreichen will die Stadt dies mit einem ansprechenden Gesamtstand und wechselnden Thementagen. Vertreter aus den Fachbereichen stehen den Besuchern als Ansprechpartner zur Verfügung. Vorträge und Mitmachaktionen sollen Besucher ansprechen und zum Verweilen einladen. Ganz im Zeichen Kultur stand zum Beispiel der gestrige Tag.

Auch brisante Themen will die Stadt dabei nicht aussparen. So stehen am Montag ab 15 Uhr Regina Poth, Abteilungsleitung Straßenbau, und Wolfgang Raabe von der Stawag zum Thema Verkehr und Baustellen in Aachen Besuchern Rede und Antwort. Als der regionales Medienhaus präsentiert sich auch der Zeitungsverlag Aachen mit einem eigenen Stand. „Uns ist es wichtig, in Kontakt mit unseren Kunden zu kommen“, sagt Julia Farner.

Zufrieden mit dem Auftakt ist auch Rica Reinisch, Leiterin des Bereichs Marketing, Vertrieb und Kommunikation der Euregio Messen GmbH. Vor allem die Neugestaltung des Gesundheitsforums komme bei Ausstellern und Besuchern gut an, schildert sie ihre Einrücke. „Mein Ziel ist es, Menschen zusammenzubringen. Viele haben da vor allem bei Ärzten immer noch Hemmschwellen. Die möchten wir abbauen.“ Dabei helfen sollen unter anderem Vorträge, die jeden Tag von 15 bis 17 Uhr unter anderem mit Chefärzten der vertretenen Kliniken, wie dem Marienhospital, dem Medizinischen Zentrum der Städteregion Würselen oder der Domhofklinik.

Die Euregio Messen GmbH hat an ihrem Auftritt gefeilt. „Wir wollten dabei nicht alles Bewährte umstoßen, aber doch hier und da kleinere Änderungen einführen“, sagt Rica Reinisch. Ziel sei es, das zentrale Informationsforum in der Region zu werden, sowohl für die Aussteller als auch für die Besucher. Die informieren sich vor Ort über Fitness- und Wellnessangebote, sitzen Probe in Stühlen, die die Rückenmuskulatur stimulieren sollen, testen Betten, deren Liegehöhe sich automatisch einstellen lässt oder lassen sich mit ägyptischem Puder einen frischen Sommerteint verpassen.

„Es geht immer auch um Sehen und Gesehen werden“, sagt Norbert Korsten vom Metallbaubetrieb „Stahl und Glas Konstruktionen“ in Aachen. Der Reitsport ist in der Region ein wichtiges Thema, aber auch andere Sportarten, wie Golf, finden in der Region ihre Anhänger. Galt die grüne Sportart lange als elitär, entwickelt sich Golf zunehmend zum Volkssport. Auf einem Putting Green in Halle 2 können Besucher testen, wie gut sie golfen können.

Auch die E-Mobilität ist auf der Euregio ein Thema. Auf dem Außengelände kann der Streetscooter besichtigt werden. Noch bis Sonntag ist die Euregio-Wirtschaftsschau von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

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