Aachen - Breite Bustrasse über Willy-Brandt-Platz

Breite Bustrasse über Willy-Brandt-Platz

Von: Oliver Schmetz
Letzte Aktualisierung:
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Stark frequentiert: Aachens Busnetz soll in den kommenden Jahren verbessert werden. Die Verwaltung hat dazu in Abstimmung mit der Aseag einen ersten Zeitplan aufgestellt. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Neue Buslinien, bessere Verbindungen vor allem in die Campus-Bereiche, ein Bushof, der in seiner heutigen Form überflüssig wird, und eine breite Busachse vom Kaiserplatz über den Willy-Brandt-Platz und durch die Blondelstraße – das sind nur einige der Veränderungen, die das Gutachten „Busnetz 2015+“ für den öffentlichen Nahverkehr in Aachen empfiehlt.

Mittlerweile ist die Stadtverwaltung gemeinsam mit der Aseag in die Planung eingestiegen und hat eine Zeitachse erarbeitet, wann welche Maßnahme angegangen werden soll. Heute werden der Politik im Mobilitätsausschuss (17 Uhr, Verwaltungsgebäude Marschiertor) erste Ergebnisse vorgestellt.

Besonders augenfällig werden die Veränderungen auf dem Willy-Brandt-Platz sein – aber wohl erst von 2016 an. Dann soll dort eine 6,50 Meter breite Bustrasse in Beton eingerichtet werden, allerdings „unter Berücksichtigung städtebaulicher Anforderungen“, wie die Verwaltung in der Vorlage für den Ausschuss schreibt. Die bestehende Haltestelle auf dem Platz soll deutlich verlängert werden, damit sie auch von Gelenkbussen angefahren werden kann.

Im Zusammenhang mit der Planung für die Umgestaltung des heutigen Bushofgeländes soll dann aber auch geprüft werden, ob Haltestellenverlagerungen in die Blondel-straße möglich und sinnvoll sind. Das sähe die Verwaltung aber erst für 2017 vor. Deutlich mehr Busverkehr als heute wird dann auf dem Willy-Brandt-Platz auf jeden Fall herrschen: Für die Achse Kaiserplatz/Stiftsumfahrung, Stift-straße, Willy-Brandt-Platz, Blondelstraße, Bushof wird mit durchschnittlich bis zu 30 Fahrten pro Stunde im Beidrichtungsverkehr gerechnet.

Viele offene Fragen gibt es noch zur Verkehrsführung am Kaiserplatz, insbesondere was die Stiftsumfahrung angeht. Wo wird der Individualverkehr entlang geführt? Benötigt man eine besondere Fahrbahn für den Lkw-Lieferverkehr? Müssen die Einbahnstraßenregelungen so bleiben, wie sie heute sind? Wo liegen die idealen Standorte für die Bushaltestellen? Die Verwaltung präsentiert der Politik dazu heute im Ausschuss sieben grobe Varianten und verspricht für die nahe Zukunft detailliertere Pläne.

Eine eigene Bustrasse soll es im Übrigen ab 2016 auch auf der Wüllnerstraße geben, außerdem soll dann eine neue Haltestelle „Super C“ eingerichtet werden. Ohnehin sollen die Hochschulgebiete besser angeschlossen werden, unter anderem eventuell schon im kommenden Jahr mit einer Linienverlegung auf den Campusboulevard – so denn die dortige Entwicklung und die Nachfrage dies erfordern.

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