Eilendorf - Breitbenden: Mit mehr Natur und Wohnraum weiter auf Wachstumskurs

Breitbenden: Mit mehr Natur und Wohnraum weiter auf Wachstumskurs

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Auch bei der ökologischen Aufwertung ist allerhand im Fluss: Am Nirmer Platz ist der Haarbach jetzt renaturiert worden. Das Umfeld soll durch einen kleinen Platz im rekultivierten Grün weiter aufgewertet werden.
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Nur bei Schnee und Eis eher verwaist: Der neue Spielplatz im Wohngebiet Breitbenden erfreut sich größter Beliebtheit. Auch Wohnungen für Senioren sollen bald im Neubaugebiet entstehen.
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Auch was die viel zitierten Bildungsperspektiven angeht, sollen in Eilendorf in den kommenden Jahren wichtige Impulse gesetzt werden. Ganz oben auf der politischen Prioritätenliste steht dabei der Standort Kaiserstraße

Eilendorf. Eine verbesserte verkehrliche Infrastruktur – Stichpunkte Ortsumgehung und Bahnstopp – wäre nicht zuletzt im Sinne der zahlreichen „Neu-Eilendorfer“: Der Stadtteil wächst weiter.

Thema wohnen und leben: Damit wären wir bei der nächsten gedeihlichen Entwicklung im Aachener Osten. In den vergangenen 30 Jahren ist die Zahl der Einwohner um rund zehn Prozent auf nunmehr knapp 15.700 gestiegen, weiß Elke Eschweiler. Vor allem im Neubaugebiet Breitbenden haben sich in jüngerer Zeit insbesondere junge Familien eingerichtet, berichtet Martin Freude.

Mittlerweile haben rund 900 Zugezogene dort eine Heimat gefunden, bis zu 1200 Menschen sollen sich mittelfristig ansiedeln. Auch weitere sozial gebundene Wohnungen sollen jetzt geschaffen werden. Außerdem sind Seniorenwohnungen auf einer Fläche von rund 3500 Quadratmetern geplant, der erste Spatenstich könnte bereits im Februar erfolgen, hoffen die Verantwortlichen. Die Anbindung an den Busverkehr ist zurzeit testweise im Halbstundentakt realisiert und soll spätestens im Sommer langfristig eingerichtet sein.

Auch ein neuer Spielplatz im großzügigen Grüngürtel rund um die Siedlung ist unter intensiver Beteiligung der Bürger geschaffen worden und wird bestens angenommen. „In mehreren Workshops sind hervorragende Vorschläge gemacht und vielfach auch umgesetzt worden“, sagt Eschweiler. „Diesen Weg der direkten Beteiligung werden wir auf jeden Fall weitergehen.“

Durchaus skeptisch hätten die Eilendorfer indes zunächst auf die Überlegungen zur Neugestaltung des Nirmer Platzes nebst umfassender Renaturierung des Haarbachs reagiert. „Inzwischen ist dort – übrigens ebenfalls weitgehend mit EU-Subventionen – eine wunderbare natürliche Auenlandschaft entstanden, und auch dabei haben die Bürger vielfach selbst Hand angelegt“, rekapituliert die Bezirksbürgermeisterin.

In den kommenden Monaten soll ein weiterer kleiner, aber feiner Platz im rekultivierten Grün geschaffen werden. Der benachbarten Offenen Tür hat die Bezirksvertretung jüngst 2500 Euro überwiesen, um sie unmittelbar in die Neugestaltung einzubinden. Eschweiler: „Wenn die Konzepte vorliegen, sollen die Bürger das Wort haben, damit wir gemeinsam endlich auch in Nirm einen schönen Ort der Begegnung schaffen können.“

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