Bravo-Rufe für eine klangvolle Zeitreise

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Oberforstbach. „Musik auf Zeitreise“ – unter diesem Motto stand das 22. Frühschoppenkonzert des Musikverein Oberforstbach (MVO) und des Musikvereins Harmonie Rollesbroich im Oberforstbacher Pfarrheim. Eröffnet wurde das Konzert mit der „Toccata in D Minor“ von J. S. Bach, als Rock Version arrangiert von Jan van Kraeydonck. Dazu wurde auf einer großen Videoleinwand der Bau einer Zeitmaschine gezeigt.

Im Mittelpunkt des weiteren Konzertes stand ebendiese Maschine, mit deren Hilfe sich Dirigent Achim Breuer, sehr zur Freude des Publikums, in verschiedene Epochen der Vergangenheit und der Zukunft transportieren konnte. Auf der Videoleinwand konnten die Zuschauer seine Reisen verfolgen. Die Filmsequenzen dazu wurden von den Musikern an verschiedenen Orten und in entsprechender Verkleidung selbst gedreht, unter anderen im „Roten Haus“ in Monschau.

Weiter ging es musikalisch mit „Udo Jürgens live“, einem Medley, das an die größten Hits dieses unvergessenen Entertainers erinnerte, und den „Super Hits of the 90’s“. Bei „Nessaja“ aus Peter Maffays Musical „Tabaluga“ und dem Beatrice-Egli-Hit „Mein Herz“ wurde das 30-köpfige Orchester von der hervorragenden Sängerin Annemarie Kusi unterstützt, das Publikum honorierte diese Vorträge mit lauten Bravo-Rufen und tosendem Applaus. Mit „Concerto D’Amore“ und der Polka „Wir Musikanten“ verabschiedeten sich die Musiker in die Pause.

Diese Pause nutzte der Vorsitzende der IG Münsterland, Wolfgang Beißmann, um zwei langjährige Mitglieder im Namen des Volksmusikerbundes NRW zu ehren. Werner Grief erhielt für 25 Jahre die silberne Ehrennadel, und der Vorsitzende des MVO Dieter Tretter für 20 Jahre Mitgliedschaft die altsilberne Ehrennadel des Verbandes.

Nach einer weiteren, sehr amüsanten Zeitreise zum intergalaktischen Imperium durften natürlich die bekanntesten Melodien aus der „Star Wars Saga“ nicht fehlen. Weitere Medleys von Les Humphries und über 15 Minuten die besten Hits von Supertramp brachten den Saal vollends zum Kochen. Das Publikum verlangte nach Zugaben. Der Klassiker der Oberforstbacher Musiker, „Dem Land Tirol die Treue“, reichte da nicht aus.

Nach dem letzten Versuch, die Zeitmaschine nochmals zu aktivieren, gab diese mit viel Qualm und Geräusch ihren Geist auf, ihr entstieg ein leicht ramponierter Dirigent. Dieser konnte die Musiker noch zu einem letzten, einem absolut chaotischen Stück animieren, dem „Instand Concert“. Ein wildes Durcheinander von bekannten Musikstücken, Musiker mit lustigen Hüten und auch Konfettikanonen beendeten einen außergewöhnlichen musikalischen Frühschoppen.

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