Brander Unterbähner: Mit Freude und Frohsinn 9530 Euro gesammelt

Von: Günther Sander
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Tolles Ergebnis der Karnevals-Sammelaktion der Brander Unterbähner: Schirmherr Reiner Gerrards (mitte) übergab den Vertretern des Brander Brander Bürgervereins fast 10000 Euro. Diese kommen dem Senioren-Telefon zugute. Foto: Kurt Bauer

Brand. Die 44. Sammelaktion der Brander Unterbähner während der Karnevalssession 2014 war erneut ein toller Erfolg. Sie haben wieder einmal bewiesen, wie man mit Karneval, Freude und Frohsinn am Ende Gutes tun kann. Unter der Schirmherrschaft von Reiner Gerrards nach dem Motto „Mobilität für Brander Senioren“ sprangen stolze 9.530 Euro heraus.

In der Awo-Begegnungsstätte „Am Reulert“ wurde nun das Geld „unter die Leute gebracht“. Walter Crombach, Vorsitzender der Brander Unterbähner, hieß zahlreiche Gäste, an der Spitze Bezirksbürgermeister Herbert Henn, willkommen, ehe Mitorganisator und Ehrenvorsitzender Josef Sistenich auf die Anfänge der Sammelaktion einging. 1970 war es der verstorbene Leo Schartmann, der die gute Idee in die Tat umsetzte. Sistenich bedankte sich bei Schirmherr Reiner Gerrards, ehe der Schirmherr Bericht erstattete.

„Wir sind heute hier versammelt, um Gutes zu tun“, sagte Gerrards, denn die 44. Sammelaktion sei von Erfolg gekrönt gewesen. „Ohne Unterbähner gäbe es keinen Karnevalsumzug, ohne Umzug keine Sammelaktion, ohne Sammelaktion keine Spende“, meinte er und hob das große Engagement von Josef Sistenich und Erwin Kerres hervor, bedankte sich bei der Aachener Bank und der Sparkasse Aachen für ihre Unterstützung. Kerres bilanzierte die finanzielle Seite: 9530 Euro als Gesamtergebnis. 15 Sammler, entlang des Zugweges unterwegs, haben 4188,27 Euro in die Büchsen geholt, hinzu kommen 5.169,70 Euro, die auf Sonderkonten eingegangen waren. Mit diesem Betrag sei das Allzeitergebnis in 44 Jahren auf stolze 412.245,32 Euro angewachsen.

Den Scheck überreichten Gerrards, Kerres und Sistenich an Wolfgang Müller (Vorsitzender Bürgerverein) und Willi Eschweiler (Ehrenvorsitzender Bürgerverein). Mit diesem Geld wolle man als Grundkapital in Brand ein neues Projekt anstoßen, machte Müller neugierig. Eschweiler zeigte sich vom großen Erfolg „regelrecht erschlagen“. Das „Brander Senioren-Telefon“ wolle man weiter ausbauen. Immer mehr ältere Menschen seien auf Hilfe angewiesen. Träger des Projektes sei der Bürgerverein Brand, der nun erstmals die Arbeitgeberfunktion übernehme, so Eschweiler.

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