Brander Triathlon: Ein „Wohlfühlevent“ für die fitteren Öcher

Von: Esra Güner
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Aus dem Wasser aufs Rad und dann in die Laufschuhe: Auch die jüngeren Teilnehmer meisterten die anspruchsvolle Kombination des mha-Triathlons. Foto: Kurt Bauer
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Sieger bei der Jugendstaffel v.l: Carola Nellessen, Lucy und Luca Vogel die Vogelkinder Sprößlinge von Gisela Kohl-Vogel.

Brand. Faulenzen und Fußballgucken überlassen 726 Sportler an diesem Sonntag anderen und starten zum 25. „mha-Triathlon“. Im Wasser, auf dem Rad und auf der Laufstrecke beweisen Jung und Alt ihr Können.

Rund 1000 Zuschauer sind gekommen, um Freunde und Verwandte beim großen Sport-Event des Brander Schwimmvereins und der Katholischen Stiftung Marienhospital Aachen (mha) anzufeuern. Die Veranstalter hatten auf 600 Teilnehmer und damit auf einen neuen Rekord gehofft. . .

Ausgelassene Stimmung

Es herrscht ausgelassene Stimmung, zu dem nicht zuletzt das sonnige Wetter beiträgt. Vor der Brander Schwimmhalle sind Massage-Zelte und Informationsstände aufgebaut. Ein Podest wartet auf die schnellsten Sportler, die im Laufe des Tages ausgezeichnet werden. Daneben sind kleine Imbissbuden, die mit frischem Obst und Speisen für das leibliche Wohl der Sportler sorgen.

„Wenn sich alle hier wohl fühlen, ist unser Ziel erreicht“, sagt Andreas Trautmann, Koordinator des Triathlons. In erster Linie solle die Veranstaltung ein Wohlfühl-event für die ganze Familie sein. „Von 7 bis 70 ist alles dabei“. So unterschiedlich wie das Alter ist auch das Leistungsniveau, aber auch dafür sei gesorgt: „Ob Schüler, Jugend oder Firmenstaffeln – die Strecken wurden den verschiedenen Gruppen angepasst“. Erwachsene Anfänger probieren sich in der Schnupperdistanz aus.

Für Thomas Müller ist der „mha-Triathlon“ Pflicht. 2010 durchlief er hier seinen ersten Triathlon, seitdem ist die Veranstaltung aus seinem Kalender nicht mehr wegzudenken. „Es macht unglaublich viel Spaß, hier in der Region den Sport zu betreiben“, sagt der geborene Aachener. So wie er sind auch viele andere Sportler mit professionellem Equipment angereist.

Das ist auch nötig, denn die Volksdistanz hat es in sich: 500 Meter schwimmen, 22 Kilometer Fahrrad fahren und fünf Kilometer laufen. Trotz der anspruchsvollen Strecke steige das Interesse aber Jahr für Jahr, sagt Trautmann, der selbst begeisterter Triathlet ist. Zum Silberjubiläum gibt es dieses Jahr sogar eine besondere Unterstützung: Aachens Sportlerin des Jahres 2013, Astrid Ganzow, die Weltmeisterin auf der Ironman-Distanz vom DLC Aachen, hilft den Teilnehmern auf der Strecke.

Als Belohnung bekommt jeder am Ende des Tages eine Erinnerungsmedaille; der Rest des Erlöses wird sozialen Einrichtungen gespendet. „Es ist ein toller Ansporn für alle, die sich einmal in der Königsdisziplin ausprobieren wollen“, sagt Oberbürgermeister Marcel Philipp, der die Preise an die Gewinner der 38 Firmenstaffeln überreicht. Die große Resonanz zeige einmal mehr: „Aachen ist ziemlich fit“.

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