Aachen - Brander lösen kurz vor Schluss das Ticket

Brander lösen kurz vor Schluss das Ticket

Von: Günther Sander
Letzte Aktualisierung:
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Kampfbetont: Raspo Brand – in den grünen Trikots – setzt sich gegen Verlautenheide durch. Foto: Kurt Bauer

Aachen. Bei der 32. Aachener Fußball-Stadtmeisterschaft sind die beiden als Mitfavoriten gehandelten Landesligisten SV Eilendorf und FC Inde Hahn (Vorjahresfinalist) ausgeschieden, Vorjahres-Stadtmeister Walheim peilt indes den erneuten Titelgewinn an.

Dienstagabend standen sich im ersten Halbfinalspiel Raspo Brand und die Eintracht aus Verlautenheide gegenüber. Nach 90 Minuten löste das Team von Raspo das erste Ticket für das Finale, das am Samstag im Jürgen-Ortmanns-Stadion in Richterich steigt. In einer spannenden Begegnung setzte sich am Ende Brand gegen Eintracht Verlautenheide knapp mit 2:1 durch.

Obwohl die Mannschaft des Bezirksligisten aus Brand leicht favorisiert ins Spiel ging, tat sie sich gegen den klassentieferen Gegner aus Verlautenheide (A-Liga) anfangs schwer. Vor dem Spiel stufte Raspo-Coach Matthias Conrad die Eintracht als „starken Gegner“ ein.

„Es wird mit Sicherheit kein Selbstläufer“, sagte er. Conrad wusste, die Elf aus Verlautenheide hatte immerhin Mitfavorit SV Eilendorf ausgeschaltet. „Alles ist offen“, bekannte Eintracht-Boss Herbert Linden vor dem Anpfiff, man werde mit jedem Ergebnis gut leben können. Das Team habe sich von Spiel zu Spiel gesteigert und sei weit gekommen. Notfalls könnte es am Samstag zu einem „echten Lokalderby“ gegen Haaren kommen – vorausgesetzt, dass der FV am Mittwoch im zweiten Halbfinalspiel gegen Titelverteidiger Walheim auf der Strecke bleibt.

Nach einem vorsichtigen Abtasten nun erarbeiteten sich beide Teams gleich mehrere Tormöglichkeiten. Die erste Chance bot sich der Eintracht, die das Leder übers Gehäuse drosch. Dann gelang den Brandern bei einem Gegenstoß überraschend das 1:0. Die Freude währte jedoch nicht lange, in der 35. Minute markierte Marvin Iskra für Verlautenheide den verdienten Ausgleich. Mit diesem Ergebnis ging es in die Halbzeit. In den ersten 45 Minuten gab es zweimal Gelb für Verlautenheide (Foul und Meckern).

In Durchgang zwei von Beginn an das gleiche Bild: Verlautenheide vergab in der 58. Minute die mögliche Führung. Raspo hingegen machte es auch nicht besser, der Ball flog knapp über das gegnerische Tor. Das Spiel wurde nun kampfbetonter, der Siegtreffer lag in der Luft, ließ jedoch auf sich warten. „Fortuna“ war den Brandern hold: Fünf Minuten vor dem Abpfiff gelang dem Bezirksligisten ein knapper 2:1-Sieg und damit der Einzug ins Endspiel.

Mittwochabend, 19.30 Uhr, wird in der zweiten Halbfinal-Begegnung zwischen TSV Hertha Walheim und FV Haaren der andere Endspielteilnehmer ermittelt. Man darf gespannt sein, ob Walheim (viermal hintereinander im Finale) seiner Favoritenrolle gerecht werden kann und auf Titelkurs bleibt oder ob der FV Haaren die Siegesserie unterbrechen und für eine Riesenüberraschung sorgen wird. Die beiden Verlierer der Halbfinals treten am Samstag im Spiel um die Plätze drei und vier an.

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