Brander freuen sich auf einen schönen Markt

Von: Günther Sander
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Brand. Lange wurde diskutiert und beraten - jetzt ist es soweit: Die Entscheidung zur Umgestaltung des Marktplatzes und seiner Umgebung in Brand ist gefallen, die Bezirksvertretung gab einstimmig grünes Licht zur geplanten „großen Verschönerungsmaßnahme.”

Drei Jahre der mühsamen politischen Entscheidungsfindung seien genug, jetzt liege etwas vor, das man auf den Weg schicken könne, sagte CDU-Vertreterin Iris Lürken.

Was gemacht wird, umriss Architektin Gaby Hens vom städtischen Fachbereich Stadtentwicklung und Verkehrsanlagen. Sie stellte kleinere Änderungen der Entwurfsplanung vor. Der Marktplatz mit dem Marktpodest soll der Mittelpunkt werden. Leider habe man die Umgestaltung des Platzes an der Freunder Landstraße aus den Planungen herausnehmen müssen. Über die Grünanlage sei planungsrechtlich abgestimmt worden, auch mit der Denkmalpflege.

„Es gibt nur einen Ort für die Turnhalle an der Marktschule, nämlich an der geplanten Stelle neben der Schule.” Die befinde sich in der Grünanlage, auf dem „alten Friedhof”, machte eine starke Opposition in der Fragestunde für Einwohner ihrem Ärger Luft. Der Großteil der Menschen im Stadtteil jedoch, so auch Vertreter mehrerer Brander Sportvereine, wünsche sich rasch eine neue Turnhalle, um ihre Sportangebote darin umsetzen zu können.

Friedhof oder Grünanlage?

Vor allem Werner Grief und Bruno Schwarzenberg sind seit Jahren gegen die „Friedhofsbebauung, nicht gegen die Turnhalle”. Bezirksamtsleiterin Marianne Krott hat lange schon mitgeteilt, dass es sich nicht um einen Friedhof, vielmehr um eine Grünanlage handele. Diese Auffassung vertreten Grief und Schwarzenberg nicht.

Parkplatznot befürchtet

Eine Turnhalle in Schulnähe wird sehnlichst von Marktschulleiterin Gabi Aretz gewünscht. Die Kinder bräuchten dringendst die neue Turnhalle. Der Ruf nach Kompromissen wurde laut, wo die Halle letztendlich hinkomme, sei egal, nur müsse sie rasch gebaut werden.

Sorge Nummer zwei in Sachen Marktplatzumgestaltung sind die wegfallenden Parkplätze: 125 auf dem Marktplatz, 44 in der Josefsallee. Für alle müsse Ersatz geschaffen werden. Heinz Lancé sprach für die Geschäftswelt, die ihren Weihnachtsmarkt in Gefahr sieht. Marianne Krott beruhigte: „Selbst wenn die Bagger dann angerückt sind - wir werden eine Möglichkeit finden, auf jeden Fall findet der Weihnachtsmarkt statt.”

Willi Eschweiler, Vorsitzender des Bürgervereins, ist zuversichtlich, dass die Umgestaltung bald beginnt. Die Bezirksvertretung teilt diese Einschätzung. Peter Tillmanns (CDU) wünscht sich die Halle direkt an der Schule, und Lorenz Hellmann (SPD) sieht in der Umgestaltung eine Aufwertung für Brand, bedauerte aber, dass der Springbrunnen nicht mehr in die Planungen einbezogen sei.
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